Im Forschungsprojekt `Space Based Solar Power´ (SBSP) wird untersucht, wie man weltraumgestützte Infrastrukturen - im Wesentlichen große Satelliten - nutzen könnte, um die Kraft der Sonne direkt im All einzufangen und sie in Form von Laserstrahlen –in einer für die Augen ungefährlichen Wellenlänge - über Spezialspiegel an eigens ausgerüstete Empfänger auf der Erde weiterzuleiten. Die Energie dieser Satelliten-Laser wäre in Leistung und Wellenlänge vergleichbar mit der Sonnenenergie an einem normalen Sommertag auf der Erde – und damit völlig ungefährlich für Menschen und Tiere, die ihre Strahlung durchqueren.
Positioniert würde die SBSP-Plattform vorzugsweise in einer geostationären Umlaufbahn, um eine ständige Sichtverbindung zu den Bodenstationen zu gewährleisten; von dort ließe sich die Energie dann an die Empfänger auf dem sichtbaren Teil der Erdoberfläche weiterleiten.
Mit der heute verfügbaren oder ausreichend zeitnah realisierbaren Technik hätte ein einziger Satellit die Kapazität, über sein Laser-Übertragungssystem die Endverbraucher am Boden mit etwa 10 kW Energie zu versorgen. Nach weiteren Optimierungen dieses Grundbausteins wären ganze Satelliten-Verbundsysteme denkbar – als alternative Energiequelle für alle Erdenbürger ohne Anschluss an terrestrische Stromnetze.
Den Nachweis der absoluten Kompetenz in den wichtigsten zur Umsetzung dieses Projekts erforderlichen Technologien hat Astrium bereits in mehreren Programmen erbracht: mit Hochleistungs-Telekommunikationssatelliten, mit Spiegeln für weltraumgestützte Anwendungen (wie dem Spiegel des Weltraumobservatoriums Herschel) sowie mit lasertechnischen Systemen.
Das Video zum Thema: http://www.astrium.eads.net/de/articles/keine-utopie-mehr-solarenergie-aus-dem-all.html










