Das Exploitation Programm hat ein Volumen von 2,6 Mrd. Euro und ist bis zum Jahr 2013 ausgelegt. Der Vertrag beinhaltet die Vorbereitung der europäischen Missionen, den Bau und den Start der unbemannten Versorgungsfahrzeuge ATV (Automated Transfer Vehicle) und das Training der europäischen Astronauten. Darüber hinaus deckt er die Missionssteuerung und den Betrieb sämtlicher europäischer ISS-Elemente ab. Das erste ATV mit dem Namen 'Jules Verne' war Bestandteil eines früheren Entwicklungsvertrags. Im März 2011 haben die ESA Mitgliedsstaaten, die am ISS-Exploitation Programm beteiligt sind, beschlossen, ihre Beteiligung weiterhin aufrecht zu erhalten und die Kooperation mit der ISS bis Ende 2020 weiter zu unterstützen.

Sobald sich die Raumstation in der Umlaufbahn befindet, können Wissenschaftler Experimente von ihrem eigenen Labor am Boden aus steuern und überwachen. Weltweit verstreute Kontroll- und Anwendungszentren sind für die notwendigen Datenbanken und die Kommunikationsinfrastruktur zuständig. Astrium hat die Ausrüstung und Software für diese Zentren entwickelt.











