Wetterbeobachtung, Umweltbeobachtung, Katastrophenmanagement, Navigation, Telekommunikation aus dem Weltraum und viele wissenschaftliche Missionen wären ohne die äußerst zuverlässigen Solargeneratoren von Astrium nicht möglich.
Seit fast 50 Jahren bestückt das Astrium-Kompetenzzentrum für Solargeneratoren am Standort Ottobrunn Satelliten aller Art mit diesen hocheffizienten „Kraftwerken“. Als das europaweit führende Unternehmen in diesem Markt verbaute Astrium heute die 1.000.000ste Solarzelle des Zulieferers AZUR Space und lieferte im Beisein des bayerischen Staatsministers für Wirtschaft, Infrastruktur, Verkehr und Technologie Martin Zeil den 300. Solargenerator aus.
Derzeit bereitet das 100-köpfige Team von Astrium den Solargenerator für die europäische Merkur-Sonde BepiColombo vor. Astrium entwickelt zudem den weltweit modernsten Solargenerator für den neuen europäischen Telekommunikations-Satelliten Alphabus.

Solargeneratoren von Astrium: Volle Leistung im All
Die elektrische Energie, die jeder Satellit im Weltraum benötigt, liefert die Sonne. Die für die Umwandlung notwendigen Solarzellen sind wegen der sehr schwierigen Bedingungen im Weltraum – extreme Temperaturen von -180ºC bis +130ºC und Strahlung - äußerst robust ausgelegt. Die von Astrium entwickelten und hergestellten Solargeneratoren haben eine Leistung von wenigen hundert Watt bis zu 26 Kilowatt. Ein Solargenerator mit rund 20.000 Solarzellen wiegt bei einer Spannweite von bis zu 19 Metern nicht mehr als 145 Kilogramm und wird beim Start auf eine Dicke von 30 Zentimeter zusammengefaltet. Im All werden zwei solche Solarflügel links und rechts vom Satelliten für die notwendige Stromversorgung aufgeklappt. Bislang hat es im Betrieb noch nie einen Ausfall eines Astrium-Solargenerators gegeben.
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