Das Können, mit technischen Mitteln die irdische Schwerkraft zu überwinden, zählt zu den großen Errungenschaften der Menschheit und eröffnet ein ganzes Universum neuer Möglichkeiten.
Doch selbstbestimmte Raumtransporte sind auch unerlässlich für die Unabhängigkeit von Staaten und Staatengemeinschaften, die für notwendig erachtete Aufgaben somit ohne wirtschaftliche oder strategische Einschränkungen erledigen können. Als die Europäer ihre ersten Satelliten bauten – die in den Jahren 1974 und 1975 gestarteten deutsch-französischen Symphony-Satelliten – besaßen sie noch kein eigenes Trägersystem und waren gezwungen, bei den USA an die Tür zu klopfen. Die erklärten sich bereit, die Satelliten ins All zu bringen, allerdings unter der Bedingung, dass sie keinem gewerblichem Zweck zugeführt werden. Also beschloss Europa, seinen eigenen Träger zu entwickeln: die Ariane, die inzwischen zu einem leuchtenden Symbol der europäischen Unabhängigkeit herangewachsen ist und in grundlegender Weise dazu beiträgt, dass Europa im Weltraum überzeugende Arbeit leistet.
Die Ariane 5 verkörpert Europas uneingeschränkten und unabhängigen Zugang zum Weltraum. Astrium ist die industrielle Schlüsselfigur dieses Erfolgs, und sein Erfahrungshorizont reicht zurück bis zu Europas allerersten Trägerfahrzeugen – der Diamant-Rakete und den frühen Versionen der Ariane. Die somit gewährleistete Qualität und Zuverlässigkeit schafft die Voraussetzung für einen erfolgreichen kommerziellen Startbetrieb und zufriedene Kunden.

International anerkannt als das europäische Kompetenzzentrum für Raumfahrtantriebe bietet Astrium ein komplettes Spektrum flugerprobter Antriebssysteme zur Erschließung und Nutzung des Weltraums. Astriums kleinste Schubdüse wäre auch für den Antrieb eines kleinen Modellautos geeignet, eine einzige Brennkammer seines größten Raketentriebwerks hätte dagegen die Kraft, ein Großraumflugzeug starten zu lassen.


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