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Press releases - Observing the planet

SPOT 5 nimmt Brände in Griechenland ins Visier
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©CNES2009/Distribution Spot Image

Das Satellitenbild entstand im Rahmen eines von der EU und ihren Mitgliedstaaten initiierten Programms zur Unterstützung Griechenlands bei der Bekämpfung der Brände.

 
Die SPOT-Satelliten wurden von Astrium hergestellt und werden von Spot Image, einer Tochtergesellschaft von Astrium Services, betrieben.

Satellitenbilder sind dabei nicht nur von operativem Nutzen: Neben einem detaillierten und großflächigen Überblick über das Schadensausmaß tragen sie außerdem dazu bei, einer breiten Öffentlichkeit die Auswirkungen von Naturkatastrophen und die Bedeutung des Umwelt- und Bevölkerungsschutzes vor Augen zu führen.

 

Das Bild (©CNES2009/Distribution Spot Image) steht unter folgendem Link zum Download bereit:

 

ftp://ftp.spotimage.fr/incoming/ExtCOMM-dgcom/Grece_imageSpot/

 

Als kommerzieller Betreiber der Spot-Satelliten sowie Lieferant weiterer optischer- und Radarsatellitenbilddaten ist Spot Image weltweit führend bei der Bereitstellung von Geoinformationsprodukten und satellitenbildgestützten Diensten.


Über Astrium

Astrium, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der EADS, ist spezialisiert auf zivile und militärische Raumfahrtsysteme. Im Jahr 2008 erreichte  Astrium einen Umsatz von 4,3 Milliarden € und beschäftigte rund 15.000 Mitarbeiter in Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Spanien und den Niederlanden. Das Kerngeschäft gliedert sich in drei Bereiche: Astrium Space Transportation für Trägerraketen und Weltraum-Infrastrukturen, Astrium Satellites für Satelliten und Bodensegmente sowie Astrium Services für die Entwicklung und Lieferung satellitenbasierter Dienstleistungen.

EADS ist ein global führender Anbieter in der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen. Im Jahr 2008 lag der Umsatz bei rund 43,3 Milliarden €, die Zahl der Mitarbeiter bei mehr als 118.000.



Medienkontakte:

Astrium

Ralph Heinrich (Astrium D)                                                        Tel.: +49 (0) 89 607 33971

Daniel Mosely (Astrium GB)                                                      Tel.: +44 (0)1 438 77 8180

Matthieu Duvelleroy (Astrium FR)                                              Tel.: +33 (0) 1 77 75 80 32

Francisco Lechón (Astrium SP)                                                 Tel.: +34 91 586 37 41

 

www.astrium.eads.net

 

Spot Image

Jennifer Newlands                                                                     Tel. :+33 (0)5 62 19 40 10

 
www.spotimage.fr



 

 

Raumfahrttechnologien unterstützen Waldbrandbekämpfung in Griechenland
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© ESA /Treatment Infoterra-Astrium Services
 

  •        Astrium-Tochtergesellschaft Infoterra France koordiniert

        den Betrieb des Dienstes

 

  •       Der GMES-Dienst „SAFER“ liefert im Krisenfall  

        satellitenbildgestütztes Kartenmaterial

 

Im Rahmen des GMES-Programms der europäischen Kommission zur Entwicklung eines globalen Umwelt- undSicherheitsüberwachungssystems liefert der Notfallkartierungsdienst „SAFER“ satellitenbildbasierte Karten zur Unterstützung der Arbeit von Zivilschutzorganisationen. Die Europäische Raumfahrtbehörde ESA hat mehrere Satellitenbetreiber, darunter Spot Image, um die Bereitstellung von Bildmaterial der Region Athen gebeten. Auf diese Weise erhält Griechenlands Zivilschutz eine Kartenserie, die die Entwicklung der Waldbrände in der betroffenen Region aufzeigt und eine exakte Quantifizierung der Brandschäden ermöglicht.

 

Der im Januar 2009 eingerichtete Dienst „SAFER“ und seine rund um die Uhr verfügbaren Bereitschaftsteams werden nun mobilisiert. Der von Infoterra France, einer Tochtergesellschaft von EADS Astrium, koordinierte Dienst stützt sich auf die Kompetenzen und das Know-how mehrerer Dutzend spezialisierter europäischer Dienstleistungsunternehmen und Forschungseinrichtungen aus den Bereichen Risikomanagement und Erdbeobachtung wie SERTIT, CNES, DLR, oder Telespazio.

 

Seit Anfang Juli 2009 wird der GMES-Dienst „SAFER“ nunmehr zum vierten Mal aktiviert. Bislang wurden die Satelliten bereits zur Bekämpfung der Waldbrände von Marseille, Aullène (Südkorsika) und Sardinien herangezogen.

 

 

Über Astrium

Astrium, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der EADS, ist spezialisiert auf zivile und militärische Raumfahrtsysteme. Im Jahr 2008 erreichte  Astrium einen Umsatz von 4,3 Milliarden € und beschäftigte rund 15.000 Mitarbeiter in Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Spanien und den Niederlanden. Das Kerngeschäft gliedert sich in drei Bereiche: Astrium Space Transportation für Trägerraketen und Weltraum-Infrastrukturen, Astrium Satellites für Satelliten und Bodensegmente sowie Astrium Services für die Entwicklung und Lieferung satellitenbasierter Dienstleistungen.

EADS ist ein global führender Anbieter in der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen. Im Jahr 2008 lag der Umsatz bei rund 43,3 Milliarden €, die Zahl der Mitarbeiter bei mehr als 118.000.



Die Abbildung zeigt die Waldbrandsituation aus der Sicht des ESA-Satelliten Envisat. Die riesige, aus 800 km Höhe zu erkennende Rauchfahne zeugt vom Ausmaß der Waldbrände.

Weitere Informationen unter www.emergencyresponse.eu.

 


Medienkontakte:

Astrium

Medienkontakte:

Ralph Heinrich (Astrium D)                                                        Tel.:  +49 (0) 89 607 33971

Matthieu Duvelleroy (Astrium FR)                                              Tel. : +33 (0) 1 77 75 80 32

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Infoterra

Fabienne Grazzini (Infoterra FR)                                                Tel.: +33 (0)5 62 19 63 26

Gil Denis (Infoterra FR)                                                             Tel: +33 (0)5 62 19  62 53

www.infoterra.fr

 

Astrium stattet Serbien mit einer nationalen Geodateninfrastruktur aus

  • Astrium Services Tochter Spot Infoterra und IGN France statten serbisches Landesamt für Vermessung  mit System für Geoinformationsdaten und ‑diensten aus

 

Marc Tondriaux, Leiter der Astrium-Services-Division Spot Infoterra, erklärte nach der Vertragsunterzeichnung: „Dank der Flexibilität und Interoperabilität der angebotenen Lösungen, die auf dem großen Know-how unseres Konsortiums im Bereich Nationale Geodaten-Infrastrukturen (NGDI) gründen, wird das RGZ binnen kurzem über ein leistungsstarkes und erweiterungsfähiges System verfügen.“

 

RGZ-Direktor Nenad Tesla erklärt: „Dieses Instrument wird den Informations- und Kommunikationsaustausch zwischen verschiedenen Behörden in Serbien erleichtern. Zudem ermöglicht diese Infrastruktur die Einrichtung von Online-Diensten, die eine große Bereicherung für die Dezentralisierung sowie die unseren Bürgern gebotene Bandbreite und Qualität der Dienste sein werden.“

 

Geoinformationslösungen zählen heute zu den wichtigsten Entscheidungsfindungsinstrumenten auf zahlreichen Gebieten, wie etwa Flächenentwicklung und Raumordnung, Umweltschutz, Sicherheit usw. Die Gewährleistung der Verfügbarkeit und ständigen Aktualisierung von Geoinformationsdaten sowie der Zugriff für Behörden, Privatwirtschaft und Bürger ist für jeden Staat, dem an einer Verbesserung der behördlichen Effizienz und einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung gelegen ist, gewissermaßen eine Verpflichtung.

 

Durch das von der Spot Infoterra Group (Astrium Services) durchgeführte und in Zusammenarbeit mit IGN France International entwickelte Programm IGIS wird das RGZ sämtlichen Anforderungen gerecht werden. So wird die Behörde insbesondere eine nationale Infrastruktur zur Verwaltung von Geodaten (NGDI) errichten können, die die Erstellung und Pflege von Kartografiedaten und die Entwicklung von geografischen Informationsdiensten erleichtert.

 

 Das Projekt umfasst drei Abschnitte:

 

  • die Bereitstellung einer satelliten- und luftgestützten Fernerkundungsdatenbasis, die mit mehreren Anwendungsfamilien von nationalem Interesse verbunden werden kann, etwa in den Bereichen Kartografie, Raumordnung, Umweltschutz und Landwirtschaft
  • die Einrichtung sämtlicher für Betreuung, Verwaltung und Datenzugriff erforderlichen IT-Infrastrukturen wie auch der benötigten Arbeitsstätten zur Weiterverarbeitung von Fernerkundungs- zu Informationsdaten. Zudem werden diverse Kartografieanwendungen und Anwendungen zur Verwaltung von Naturräumen und landwirtschaftlichen Flächen bereitgestellt.
  • ein umfangreiches Begleitprogramm (Schulung, Wissenstransfer und Betriebsunterstützung), das das RGZ nach Abschluss der geplanten dreijährigen Arbeiten den völlig selbstständigen Betrieb des Systems ermöglicht.

 

 

Über Spot Infoterra Group

Die Spot Infoterra Group ist ein weltweit führender Anbieter von Geoinformationsprodukten und -diensten, die Entscheidungsträgern nachhaltige Lösungen zur Erhöhung der allgemeinen Sicherheit, zum Schutz der Umwelt und zum Ressourcenmanagement bieten.

Mit dem alleinigen Zugriff auf die SPOT- und TerraSAR-X-Satellitendaten sowie einer breiten Palette weiterer weltraumgestützter Daten und luftgestützter Datenerfassungsinstrumente bietet die Spot Infoterra Group eine beispiellose Kombination von Erdbeobachtungsleistungen.

Diese Kombination bildet das Fundament eines Produkt- und Dienstleistungsportfolios, das die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich Geoinformation abdeckt. Gestützt auf Synergien innerhalb von Astrium Services entwickelt die Spot Infoterra Group integrierte, innovative und wettbewerbsfähige Lösungen, die Erdbeobachtungs-, Navigations- und Telekommunikationstechnologien kombinieren.

Die Spot Infoterra Group ist Teil von Astrium Services, einer Tochtergesellschaft von Astrium. Sie bündelt sämtliche Ressourcen und Kompetenzen von Spot Image und Infoterra. 2008 erzielte die Gruppe, die über 800 Mitarbeiter in zwölf Ländern beschäftigt, einen Umsatz von 160 Millionen Euro.

 

Über IGN France International

IGN France International ist die 1986 gegründete internationale Tochtergesellschaft von Frankreichs staatlichem geographischen Institut (Institut Géographique National, IGN).

Im Laufe der Jahre hat sich die Tochter in seinen beiden Tätigkeitsfeldern als einer der Hauptansprechpartner profiliert:

  •   Geo-Information (Erfassung, Verarbeitung, Modellierung).
  •    Geo-Informationssysteme (Einrichtung und Integration).

 

IGN France International engagiert sich in allen Arten von Projekten in folgen Bereichen:

-      Katasterangelegenheiten und Liegenschaftsverwaltung

-       Raumordnung (Stadt/Land)

-       Energie

-       Umwelt

-       Risikomanagement (Natur, Industrie, Klimawandel…)

-       Wassermanagement

-       Sicherheit/Präzisionsarbeiten

 

IGN France International ist bei sämtlichen multilateralen Entwicklungsbank registriert und stellt sein Know-how weltweit und insbesondere in Afrika und Asien zur Verfügung, wo es bereits über 12 Millionen Quadratkilometer Landfläche kartographisch erfasst hat.

Das Know-how und die Fachkompetenz des Unternehmens sind heute weltweit hoch geschätzt.

 

Über Astrium

Astrium, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der EADS, ist spezialisiert auf zivile und militärische Raumfahrtsysteme. Im Jahr 2008 erreichte Astrium einen Umsatz von 4,3 Milliarden € und beschäftigte mehr als 15.000 Mitarbeiter in Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Spanien und den Niederlanden. Das Kerngeschäft gliedert sich in drei Bereiche: Astrium Space Transportation für Trägerraketen und Weltraum-Infrastrukturen, Astrium Satellites für Satelliten und Bodensegmente sowie Astrium Services für die Entwicklung und Lieferung satellitenbasierter Dienstleistungen.

 

EADS ist ein global führender Anbieter in der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen. Im Jahr 2008 lag der Umsatz bei rund 43,3 Milliarden €, die Zahl der Mitarbeiter bei mehr als 118.000.

 

Medienkontakte:

Astrium

Ralph Heinrich (Astrium D)                                                        Tel. : +49 (0) 89 607 33971

Matthieu Duvelleroy (Astrium FR)                                              Tel. : +33 (0) 1 77 75 80 32

Daniel Mosely (Astrium GB)                                                      Tel. : +44 (0)1 438 77 8180

Francisco Lechón (Astrium SP)                                                 Tel. : +34 91 586 37 41

www.astrium.eads.net

 

Spot Infoterra

Nathalie Pisot                                                                          Tel. : +33 (0)4 97 23 23 46

 www.infoterra-global.com

IGN France International

Aude Lareste Lamendour                                                          Tel. :+33 (0)1 42 34 56 54

 www.ignfi.com

Europas neuer Wettersatellit Metop ist jetzt gestartet

© EADS Astrium
  • Sojus-Rakete bringt von Astrium gebauten Satelliten in den Orbit
  • Erster europäischer Wettersatellit auf erdnaher Umlaufbahn
  • Metop wird bessere Mittel- und Langfristprognosen ermöglichen

Baikonur/Friedrichshafen, 19. Oktober 2006 - Europa hat einen neuen Wettersatelliten im All: Am Donnerstagabend, 22.28 Uhr Ortszeit (18:28 Uhr MESZ) startete in Baikonur, Kasachstan eine Sojus-Trägerrakete mit dem von Astrium gebauten Satelliten Metop. Gut eine Stunde später trennte sich der Satellit in rund 800 km Höhe von der Raketenoberstufe. Metop ist Europas erster, Satellit, der die Erde auf einer niedrigen Umlaufbahn umrundet. Dank seiner Daten, werden mittel- und langfristige Wettervorhersagen genauer und zuverlässiger. Außerdem wird der Satellit einen wertvollen Beitrag zur Klimaforschung leisten.

Astriums Geschäftsbereich Satelliten ist Hauptauftragnehmer für Metop und außerdem für drei der elf Instrumente an Bord des Satelliten verantwortlich. Das meteorologische "Herz" des Satelliten, das so genannte Nutzlastmodul, wurde am Astrium-Standort Friedrichshafen entwickelt und gebaut.

Metop ist der erste von drei Satelliten, die Astrium für die europäische Weltraumorganisation ESA und die europäische Wetterorganisation Eumetsat (Darmstadt) entwickelt und gebaut hat. Die beiden anderen Metop-Satelliten sollen in Abständen von etwa 4,5 Jahren ins Weltall folgen, um einen operationellen Wetterdienst über einen Zeitraum von mindestens 14 Jahren sicherzustellen.

Im Gegensatz zu den bekannten europäischen Wettersatelliten der Meteosat-Reihe, stehen die Metop-Satelliten nicht geostationär in 36.000 Kilometern Höhe über dem Äquator, sondern sie umrunden die Erde in rund 800 km Höhe. Ein Umlauf um die Erde dauert rund 100 Minuten. Während die Meteosats die Wetterentwicklung aus einer globalen Perspektive beobachten, führen die Metop-Satelliten kleinräumige aber sehr genaue Messungen durch. Hauptaufgabe der Satelliten ist die Ermittlung von Temperatur- und Feuchtigkeitsprofilen der Atmosphäre. Darüber hinaus wird Metop Wolken beobachten, die Winde an den Meeresoberflächen messen und den Ozongehalt der Atmosphäre überwachen. Außerdem wird Metop Daten von Mess-Stationen am Boden oder auf den Meeren sammeln und Rettungssignale übermitteln können.

Astriums Geschäftsbereich Satelliten ist Hauptauftragnehmer für den Bau der Metop-Satelliten und führt ein Team von mehr als 50 Unterauftragnehmern. Neben der Gesamtverantwortung zeichnet der Standort Toulouse für das Service-Modul verantwortlich. Astrium in Deutschland (Friedrichshafen) ist verantwortlich für Entwicklung und Bau des Nutzlastmoduls. Dieses beherbergt die elf Messinstrumente, die Systeme für die Kontrolle der Instrumente, für die Formatierung, Verschlüsselung und Speicherung der Messdaten sowie für die Übertragung der Daten zum Boden. Darüber hinaus ist der Standort Friedrichshafen für zwei der Messinstrumente verantwortlich.

Astrium, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der EADS, ist das führende Unternehmen für zivile und militärische Raumfahrtsysteme in Europa. Im Jahr 2005 erreichte Astrium einen Umsatz von 2,7 Milliarden EURO und beschäftigte rund 11.000 Mitarbeiter in Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Spanien. Astrium hat zwei Geschäftsbereiche: "Space Transportation" für Trägerraketen und orbitale Infrastruktur und "Satelliten" für Satelliten und Bodeninfrastruktur. Die Astrium Tochtergesellschaft "Astrium Services" entwickelt und liefert Satellitendienstleistungen.

Der EADS-Konzern ist ein global führender Anbieter in der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen. Im Jahr 2005 lag der Umsatz bei rund 34,2 Milliarden EURO, die Zahl der Mitarbeiter bei mehr als 113.000.

Pressekontakt:

Mathias Pikelj, + 49 (0) 162 29 49 666

10.000 agriculteurs pilotent leurs cultures à partir d’images satellite
  • avec le service FARMSTAR, la France est à la pointe de l’agriculture de précision

Paris, février 2006 - Infoterra France (filiale d’EADS Astrium) et ARVALIS - Institut du végétal en partenariat avec l’Institut Technique Interprofessionnel des Oléagineux Métropolitains (Cetiom) et l’Institut Technique de la Betterave (ITB), proposent depuis plusieurs années l’utilisation d’images satellite pour le pilotage par les agriculteurs des cultures à la parcelle.

Ce sont pour 2006, 250 000 hectares, représentant 25 000 parcelles, commercialisés par 45 organismes distributeurs (coopératives, chambres d’agriculture, négoces…) qui sont sous abonnement.

Il est en effet possible de mesurer, à partir des images, des informations très représentatives de l’état de croissance de la culture au niveau de la parcelle telles que l’état de la couverture foliaire ou la teneur en chlorophylle.

La combinaison de ces informations avec des modèles agronomiques développés par ARVALIS - Institut du végétal, le Cetiom ou l’ITB, permet de générer des cartes de préconisations ou des conseils indiquant à l’agriculteur la quantité d’engrais à appliquer dans sa parcelle ou pour le maïs ou la betterave permettant de décider de la date de démarrage de l’irrigation.

Le service est proposé à l’agriculteur sous forme d’abonnement par l’organisme distributeur, client d’Infoterra France. Cet abonnement comprend la livraison de 3 à 6 cartes de conseil selon le type de culture. Les cartes sont distribuées par mail et sous forme papier et le montant de l’abonnement annuel se situe aux environs de 8 à 12€/ha. Elles permettrent à l’agriculteur de recevoir, à chaque stade clé de la culture, des conseils pour la conduite de chacune de ses parcelles.

Ainsi pour le blé l’agriculteur recevra 5 cartes de février à mai

  • En février, avec la carte d’azote absorbé par la culture, il obtiendra la dose totale d’azote prévisionnelle pour sa parcelle.
  • A fin mars, la carte de bilan de sortie d’hiver lui indiquera son potentiel de rendement et le peuplement de sa parcelle.
  • Début avril, celle de risque de verse (les moissons couchées par leur propre poids) lui permettra de prendre les mesures adaptées.
  • A fin avril, il recevra une carte de réactualisation de son potentiel de rendement lui permettant de vérifier que sa parcelle se développe correctement. Elle constituera également une information importante lui permettant de détecter rapidement toute anomalie éventuelle
  • Enfin, en mai, il recevra une carte de préconisation azotée 3ème apport pour ajuster sa dose.

Des développements pour le blé, le colza, la betterave et le maïs

Les premières années ont été consacrées à la recherche et développement et à la validation des produits sur le blé.

Les premiers développements ont permis d’identifier les besoins et de développer les modèles permettant d’extraire à partir d’une image au niveau intra parcellaire, des paramètres spécifiques de l’état de croissance d’une culture tels que l’indice foliaire ou encore la teneur en chlorophylle.

De nombreuses campagnes aériennes en France, en Europe, aux Etats Unis ou encore en Amérique du Sud ont permis de valider la corrélation entre les mesures image de ces paramètres et les mêmes mesures sur le terrain.

Le service commercial jugé opérationnel après ces nombreuses validations a démarré sur le blé en 2002.

En parallèle Infoterra France et ARVALIS - Institut du végétal continuent leurs développements sur de nouvelles cultures comme le maïs ou la pomme de terre. Le développement des conseils betterave s’effectue également en partenariat avec l’Institut Technique de la Betterave. La concrétisation en 2005 des tests de validation sur ces cultures permettra la commercialisation des services correspondants en 2006.

Des résultats en terme de rendement et de préservation de l’environnement

FARMSTAR permet une diminution de l’utilisation des engrais tout en augmentant la productivité. Dans près de 70% des cas, ce service a permis aux agriculteurs de réduire leur dose totale d’azote dans un ordre de 10 à 15 kilos d’azote/ha par rapport à leur pratique habituelle. Les bénéfices obtenus se traduisent en gain de rendement, en amélioration de la qualité, en économie d’azote et en supplément de marge brute.

Sur le blé, l’estimation du gain moyen est de quelques dizaines d’euros par hectare.

En outre, la réduction de la consommation d’engrais est bénéfique à l’environnement.

Un programme mondial

Le service FARMSTAR étant un projet d’envergure mondiale, EADS Astrium avec ARVALIS - Institut du végétal, étend ses activités dans d’autres pays européens tels que la Grande Bretagne et l’Espagne.

Des campagnes ont également été réalisées en 2005 en Australie, Afrique du Sud et Canada. Les Etats Unis et le Canada sont des cibles prioritaires pour de nouvelles actions en 2006 mais de nouvelles initiatives sont également prévues au Brésil, en Chine et au Mexique.

L’accès à ces marchés n’est pas une simple transposition de l’offre de conseil française. Il nécessite une compréhension des pratiques agricoles de ces nouveaux pays et de ce fait l’offre doit être personnalisée.

La plate forme Internet Visioplaine

La croissance rapide de FARMSTAR doit également prendre en compte l’utilisation des nouveaux modes d’échange d’information tels que la technologie Internet.

Pour cette raison, Infoterra France a décidé de s’associer avec la société S2B qui a développé le concept Visioplaine, plateforme Internet permettant la saisie de données agronomiques et la gestion géographique des parcelles.

La forte complémentarité entre le site Visioplaine et les produits Farmstar va permettre de créer une nouvelle offre commune de services qui sera commercialisée à partir du second trimestre 2006.

Forts de leur expérience respective dans les domaines de la gestion de l’information et de la conduite des cultures par télédétection, S2B et Infoterra France/ARVALIS - Institut du végétal vont ainsi renforcer la performance des produits et services mis à la disposition des agriculteurs et de leurs partenaires économiques (distributeurs et collecteurs).

ARVALIS - Institut du végétal est un organisme de Recherche Appliquée Agricole

Améliorer la qualité des productions, ouvrir des débouchés, étudier et limiter l’impact des pratiques agricoles sur l’environnement, améliorer la rentabilité des productions, satisfaire les besoins des agriculteurs, des consommateurs et des citoyens sont les objectifs de ARVALIS - Institut du végétal. Engagé dans la recherche appliquée pour les filières céréales à paille, maïs, protéagineux, pommes de terre et fourrages, l’institut conduit des études sur l’agronomie, l’économie, la connaissance du végétal, les biotechnologies, la conduite et la protection des cultures, l’agriculture de précision, la récolte et le stockage, la qualité et les débouchés des produits …et assure la diffusion de l’information.

Infoterra France est une filiale à 100% d’ EADS Astrium spécialisée dans le développement d’applications et de services à partir d’images de télédétection. Elle a en charge le développement et la commercialisation du service FARMSTAR

EADS Astrium est le leader européen dans le domaine des satellites. Ses activités englobent les systèmes complets civils et militaires de télécommunications et d’observation, des programmes scientifiques et de navigation, ainsi que toute l’avionique et équipement des vaisseaux spatiaux. EADS Astrium est une filiale d’EADS SPACE.

EADS SPACE filiale d’EADS, spécialisée dans les systèmes spatiaux civils et militaires, a réalisé en 2004 un chiffre d’affaires de 2,6 milliards d’euros avec 11.000 employés en France, en Allemagne, au Royaume-Uni et en Espagne. EADS est un leader mondial de l’aérospatial, de la défense et des services associés. En 2004, EADS a enregistré un chiffre d’affaires de 31,8 milliards d’euros avec un effectif de plus de 110.000 personnes.

Contact Presse :

EADS SPACE (FR), Rémi ROLAND +33 (0) 1 42 24 27 34

EADS SPACE (FR), Frédéric-Pierre ISOZ + 33 (0) 1 42 24 28 77

ARVALIS - Institut du végétal, Xavier GAUTIER + 33(0) 5 59 12 67 25

http://www.space.eads.net

www.arvalisinstitutduvegetal.fr

Raumfahrt im Mittelpunkt einer Katastrophen-Übung in Polen
  • Das von EADS SPACE koordinierte Vorhaben ASTRO+ stellt die Bedeutung der Raumfahrttechnologien zur Erhöhung der Sicherheit der Bürger Europas unter Beweis

Das Vorhaben ASTRO+ ist Teil der Initiative "Preparatory Action for Security Research (PASR)" (vorbereitende Maßnahme zur Sicherheitsforschung) der EU-Kommission, die 22 Partner aus öffentlichen Behörden, Industrieunternehmen, Universitäten, Institutionen und "Think-Tanks" aus neun europäischen Staaten vereint. Ziel von ASTRO+ ist es darzulegen, welchen Beitrag die Raumfahrttechnologien und -fähigkeiten zur Verbesserung der Sicherheit der Bürger Europas leisten können.

Das Projekt ASTRO+, Teil der Vorbereitungsphase für das 7. Forschungs- und Entwicklungsrahmenprogramm (Seventh Research and Development Framework Programme) der Europäischen Kommission, das den F&E-Fokus für die Zeitspanne 2007 bis 2012 festlegt, wird von EADS SPACE über deren Tochtergesellschaft EADS Astrium koordiniert.

Die Übung, die am 8. Februar in Polen stattfand, an der auch Vertreter mehrerer europäischer Zivil- und Katastrophenschutzorganisationen teilnahmen, hatte das Ziel, die Schlüsselrolle der Raumfahrttechnologie bei der Bewältigung und Kontrolle einer Katastrophe hervorzuheben. Das auf Ereignissen nach einem schweren Erdbeben basierende Übungsszenario zeigte die Möglichkeiten von ASTRO+ zur Erfüllung der Einsatzforderungen auf dem Boden; dies ist möglich durch Erleichterung des Zugriffs auf Satellitendaten, Nutzung leistungsfähiger Ausrüstung und Sicherstellung der Koordination zwischen den Teilnehmern zur Verbesserung der gesamten Leistungsfähigkeit des Krisenmanagementsystems. Die effektive Vorgehensweise von ASTRO+ ist einmalig, da sie auf einem konstanten und offenen Dialog zwischen den Endnutzern und der Industrie – die bereits Systeme für die Zukunft entwickelt – basiert.

EADS SPACE verfügt über umfangreiche Erfahrungen und Know-how auf dem Gebiet der Technologien, die zur Sicherstellung der vollen Leistungsfähigkeit geplanter europäischer Sicherheitssysteme von Bedeutung sind. Das Unternehmen entwickelt komplette End-to-End-Lösungen für satellitengestützte Telekommunikation, Beobachtung und Navigation zur Erfüllung der Anforderungen bei Einsätzen vor Ort. Diese integrierten Lösungen beinhalten nicht nur Raum- und Bodensegmente sondern auch Dienste, die Bereiche wie Lagebeurteilung und Kommunikation abdecken.

ASTRO+ ist der erste Schritt, der den bedeutenden Beitrag den die Raumfahrt für die Homeland Security leisten kann, aufzeigt. Durch eine aufeinander abgestimmte Systemkette erhalten die Bürger Europas künftig mehr noch Sicherheit.

EADS SPACE ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der EADS, die sowohl zivile wie auch militärische Raumfahrtsysteme und Dienstleistungen anbietet. 2004 erzielte EADS SPACE einen Umsatz von 2,6 Milliarden Euro und beschäftigte mehr als 11.000 Mitarbeiter an Standorten in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Spanien. Die Geschäftsaktivitäten sind in drei Tochtergesellschaften aufgegliedert: EADS SPACE Transportation für Trägersysteme und Orbitale Infrastrukturen, EADS Astrium für Satellitensysteme und Bodeninfrastruktur sowie EADS SPACE Services für raumfahrtgestützte Dienstleistungen.

Der EADS-Konzern ist ein global führender Anbieter in der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen. Im Jahr 2004 lag der Umsatz bei rund 31,8 Milliarden EURO, die Zahl der Mitarbeiter bei mehr als 110.000.

Pressekontakt:

Hendrik Thielemann +49 (0) 162 29 49 720

Mathias Pikelj +49 (0) 162 29 49 666

EADS Astrium liefert optisches Erdbeobachtungssystem ALSAT-2 an Algerien

EADS Astrium und Algeriens Raumfahrttechnologiezentrum CNTS (Centre National des Techniques Spatiales) haben einen Vertrag über die Entwicklung des Erdbeobachtungssystems ALSAT-2 unterschrieben. Bei den beiden ALSAT-2-Satelliten wird es sich um die ersten Erdbeobachtungssatelliten der AstroSat100-Familie handeln, die auf der Myriade-Plattform von EADS Astrium basieren.

Der ALSAT-2-Vertrag umfasst die Entwicklung und den Bau von zwei Satelliten. Der erste von ihnen, ALSAT-2A wird bei EADS Astrium in Frankreich gebaut und getestet. Der Zweite, ALSAT-2B, wird dann im Kleinsatelliten-Entwicklungszentrum UDPS (Unité de Développement de Petits Satellites) im algerischen Oran gefertigt. Das ALSAT-2-Programm beinhaltet auch den Bau zweier Bodenkontrollsegmente und einer Bildverarbeitungsstation, die es erlauben, die Satelliten von algerischem Boden aus zu betreiben und zu kontrollieren.

Ausgestattet mit einer Nutzlast der neuesten Generation, wird ALSAT-2 Bilder mit einer Auflösung von 2,5 m im panchromatischen und 10 m im multispektralen Modus, der vier Farbbereiche abdeckt. EADS Astrium bringt seine umfassenden Erfahrungen auf dem Gebiet der Erdbeobachtungstechnologie in das ALSAT-2-Programm ein, insbesondere einzigartiges Know-how auf dem Gebiet der Siliziumkarbid-Teleskope. Für ALSAT-2 kommen Teleskope dieses Typs erstmals auf Satelliten der Myriade-Klasse zum Einsatz. Die Myriade-Plattform ist in Zusammenarbeit mit der Französischen Raumfahrtbehörde CNES (Centre National d'Etudes Spatiales) entwickelt worden.

Die einzigartige Leistungsfähigkeit des ALSAT-2-Systems unterstreicht die weltweite Führungsrolle, die EADS Astrium auf dem Gebiet der hoch leistungsfähigen Erdbeobachtungssysteme mit Satelliten der 150-Kiloklasse innehat.

Das CNTS, das zur algerischen Raumfahrtbehörde ASAL (Agence Spatiale Algérienne) gehört wird für das Management des ALSAT-2-Programms sowie für den Betrieb des Satellitensystems zuständig sein.

Algerien wird von ALSAT-2, sehr hochwertige Bilder für eine Vielzahl von Anwendungen erhalten, beispielsweise für Kartographie, Land- und Forstwirtschaft, Wasser- und Ressourcenmanagement, Ernteschutz, Raumplanung und Krisenmanagement bei Naturkatastrophen.

Die Kooperationsvereinbarung sieht vor, dass algerische Ingenieure Seite an Seite mit dem Entwicklungsteam von EADS Astrium arbeiten und dabei eine intensive Ausbildung in Sachen Weltraumtechnologie erhalten.

Der ALSAT-2-Vertrag wird die Grundlage bilden für eine langfristige Zusammenarbeit mit den algerischen Institutionen auf dem Gebiet der weltraumgestützten Erdbeobachtung und ihren Anwendungen sowie im Bereich Telekommunikation. Nach Formosat-2 (im Mai 2004 gestartet), den koreanischen Satelliten Kompsat-2 und COMS (derzeit in Bau) und dem thailändischen THEOS (in der Entwicklung) ist dies der fünfte Kooperationsvertrag im Bereich Erdbeobachtung, den EADS Astrium mit einem Exportkunden geschlossen hat.

EADS Astrium (www.space.eads.net) ist der führende Satellitenspezialist in Europa. Die Aktivitäten reichen von kompletten Systemen für zivile und militärische Telekommunikations- und Erdbeobachtungssatelliten über wissenschaftliche Raumfahrtprogramme bis hin zur Satellitennavigation sowie die dazugehörige Avionik und Ausrüstung. EADS Astrium ist eine Tochtergesellschaft der EADS SPACE, einer der weltweit führenden Anbieter von zivilen und verteidigungstechnischen Raumfahrtsystemen. Im Jahr 2004 erreichte EADS SPACE einen Umsatz von 2,6 Milliarden EURO und beschäftigte rund 11.000 Mitarbeiter in Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Spanien.

Der EADS-Konzern ist ein global führender Anbieter in der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen. Im Jahr 2004 lag der Umsatz bei rund 31,8 Milliarden EURO, die Zahl der Mitarbeiter bei mehr als 110.000.

Ihre Pressekontakte:

Rémi Roland, EADS SPACE (FR) +33 (0)1 42 24 27 34

Jeremy Close, EADS SPACE (UK) +44 (0)1438 77 38 72

Mathias Pikelj, EADS SPACE (GER) +49 (0)7545 8 91 23

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MSG-2: Mehr Genauigkeit für die Wettervorhersage - mit Weltraumtechnik von EADS Astrium

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  • Europas führender Raumfahrtkonzern liefert das Hauptinstrument an Bord des neuen europäischen Wettersatelliten MSG 2
  • Untersysteme für Energieversorgung, Lageregelung und Antrieb kommen aus Deutschland

Friedrichshafen/Ottobrunn/Lampoldshausen, 16. Dezember 2005 – Europas Meteorologen erwarten mit Spannung den Start des zweiten Wettersatelliten vom Typ MSG (Meteosat Second Generation). Am 21. Dezember soll eine Ariane-5-Rakete den Satelliten MSG 2 vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch Guyana, ins All bringen. Vor allem Dank der Technologie von EADS Astrium ermöglicht die zweite Meteosat-Generation den Wetterkundlern Vorhersagen mit einer bis dato unerreichten Präzision.

Von EADS Astrium kommt das "Auge" der der zweiten Meteosat-Generation - das Instrument SEVIRI (Spinning Enhanced Visible and Infra Red Imager). Darüber hinaus liefert EADS Astrium für die neuen europäischen Wettersatelliten auch die Untersysteme für die Stromversorgung, die Lageregelung und den Antrieb.

MSG ist ein Gemeinschaftsprogramm der Europäischen Weltraumagentur ESA und der europäischen Organisation für die satellitengestützte Wetterbeobachtung, Eumetsat. Die MSG-Flotte besteht aus insgesamt vier Satelliten, die im Abstand von einigen Jahren ins All geschossen werden und dann von einer geostationären Position in 36.000 Kilometern aus Daten für die Wettervorhersage und Klimaforschung liefern. Der erste dieser Wettersatelliten, MSG 1, ist bereits seit mehr als drei Jahren erfolgreich im Einsatz. Das Gesamtprogramm inklusive der vier Satelliten, des Bodensegments und des Betriebs, kostet rund zwei Milliarden Euro. Davon trägt Eumetsat 1,7 Milliarden, die ESA zahlt 300 Millionen. Die Beiträge von EADS Astrium für die Hauptinstrumente und die weiteren Untersysteme der vier MSG-Satelliten haben einen Auftragswert von insgesamt rund 350 Millionen Euro.

Aufbauend auf den Erfahrungen mit der ersten Meteosat-Generation und mit konsequenten Weiterentwicklungen haben die Ingenieure von EADS Astrium mit SEVIRI ein Instrument geschaffen, das die Möglichkeiten zur Wetterprognose und auch unser Verständnis der Erdatmosphäre erheblich verbessert. Machte das Vorgängerinstrument auf den Satelliten der ersten Meteosat-Generation noch alle 30 Minuten eine Aufnahme der Erdatmosphäre, so arbeitet SEVIRI mit der doppelten Frequenz und liefert alle 15 Minuten ein Bild. Auch die Auflösung der Bilder ist doppelt so hoch wie früher. Außerdem erfasst SEVIRI zwölf verschiedene Wellenbereiche im sichtbaren und infraroten Spektrum. Die Instrumente der Vorgänger-Generation konnten hingegen nur drei Wellenbereiche abbilden.

Die SEVIRI-Daten werden ebenso für mathematische Modelle zur Wettervorhersage benötigt wie auch für die Umwelt- und Atmosphärenforschung. Mit den Daten des Instruments lassen sich die Temperaturen an der Erdoberfläche und in der Atmosphäre ebenso ermitteln, wie der Wasserdampfgehalt der Atmosphäre. Außerdem kann SEVIRI Wolkenformationen, Stürme und Hurrikane, sowie schwere Regenfälle und Nebel aus dem Weltraum erkennen.

Von den deutschen EADS-Raumfahrtunternehmen stammt der Spiegelmechanismus für SEVIRI sowie eine Reihe weiterer Untersysteme für die MSG-Satelliten mit einem Gesamtauftragswert von rund 160 Millionen Euro. Aus dem Ottobrunner Solargeneratorenzentrum von EADS Astrium stammt der Solargenerator, der den neuen europäischen Wettersatelliten mit Strom versorgen wird. Zusätzlich befinden sich an Bord von MSG zwei spezielle Nickel-Cadmium-Batterien, die mitsamt der dazugehörigen Regelungselektronik (Power Control Unit, PCU) im Friedrichshafener Werk von EADS Astrium gebaut worden sind. Von dort stammt auch die Lageregelungselektronik, die dafür sorgt, dass der Wettersatellit seine Position und Ausrichtung exakt beibehält.

Das Antriebssystem des Satelliten stammt von EADS SPACE Transportation in Lampoldshausen bei Heilbronn. EADS SPACE Transportation hat dieses Antriebssystem als komplett vorintegriertes Modul geliefert. Angetrieben von zwei Apogäumsmotoren mit je 400 Newton Schub wird der Satellit nach der Trennung von der Trägerrakete an seine endgültige Position manövriert. Sechs Lageregelungstriebwerke mit einem Schub von je 10 Newton sind dann für feine Korrekturen im Orbit zuständig.

Auch auf der Erde liefert EADS Astrium einen wesentlichen Beitrag zur zweiten Meteosat-Generation, nämlich die Bildverarbeitungseinrichtung IMPF (Image Processing Facility). Diese Einrichtung ist das Bindeglied zwischen dem SEVIRI-Instrument an Bord des Satelliten und den Nutzern. Der Vertrag für die Bildverarbeitungseinrichtung umfasst die Entwicklung der Software inklusive aller Tests und der Installation auf von EADS Astrium beschafften Hardwareplattformen, die in der Eumetsat-Bodenstation in Darmstadt aufgestellt worden sind. EADS Astrium bildet außerdem die Eumetsat-Ingenieure für den Umgang mit der Bildverarbeitungs-Einrichtung aus, und leistet für einen Zeitraum von zwei Jahren Garantie und Support.

EADS SPACE, eine 100-prozentige Tochter der EADS ist einer der weltweit führenden Spezialisten für zivile und militärische Raumfahrtsysteme. Im Jahr 2004 erzielte EADS SPACE einen Umsatz von 2,6 Milliarden Euro mit 11.000 Mitarbeitern in Frankreich, Deutschland Großbritannien und Spanien. Das operative Geschäft teilen sich drei Tochtergesellschaften: Die EADS SPACE Transportation für Trägerraketen und bemannte Raumfahrtsysteme, die EADS Astrium für Satelliten und die dazu gehörigen Bodensegmente und die EADS SPACE Services für die Entwicklung und Lieferung satellitenbasierter Dienstleistungen.

Der EADS-Konzern ist ein global führender Anbieter in der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen. Im Jahr 2004 lag der Umsatz bei rund 31,8 Milliarden EURO, die Zahl der Mitarbeiter bei mehr als 110.000.

Pressekontakt :

Mathias Pikelj, +49 (0) 7545 8 91 23

Hendrik Thielemann, +49 (0) 607 27244

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First meeting of ESA’s SMOS Validation and Retrieval Team

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November 24, 2005 – The Validation and Retrieval Team for the European Space Agency’s Soil Moisture and Ocean Salinity (SMOS) programme, a group of more than 70 scientists from around the world, held their first meeting (in Avila, Spain, on 21–24 November 24) to consider a series of proposals for exploiting data collected by the SMOS mission.

The SMOS programme, the second Earth Explorer Opportunity mission selected under ESA’s Living Planet programme, has been designed to observe and monitor two important variables of the Earth’s climate system – soil moisture over landmasses and salinity over the oceans. These two parameters are of key interest as they are fundamental for understanding the planet’s global water cycle, and thus for the creation of atmospheric, oceanographic and hydrological prediction models. The basis for the project, which dates back some years, was the brainchild of two scientific research institutes, the French CESBIO and the Spanish SCIC; subsequently the programme has attracted the involvement of over 45 institutions, agencies and universities from 17 countries, all of which sent representatives to the conference in Avila.

EADS Astrium Spain has designed the technical specifications for and is building the mission’s single-instrument payload, the innovative two-dimensional interferometer MIRAS (Microwave Imaging Radiometer using Aperture Synthesis), which should start delivering data by the end of 2007.

During their visit, the SMOS Validation and Retrieval Team had the opportunity to view the Flight Model of this instrument, which is under construction at EADS Astrium’s Barajas site in Madrid. The Engineering Model successfully passed qualification tests, carried out at ESTEC in The Netherlands during the summer this year. In 2006, the Flight Model will be integrated onto the satellite’s Proteus platform and further tests will be undertaken. The launch of the SMOS satellite is scheduled for March 2007 on-board a Rockot launcher.

EADS Astrium is Europe’s leading satellite system specialist. Its activities cover complete civil and military telecommunications and Earth observation systems, science and navigation programmes, and all spacecraft avionics and equipment.

EADS Astrium is a wholly owned subsidiary of EADS SPACE, which is dedicated to providing civil and defence space systems. In 2004 EADS SPACE had a turnover of €2.6 billion and 11,000 employees in France, Germany, the United Kingdom and Spain. EADS is a global leader in aerospace, defence and related services. In 2004, EADS generated revenues of €31.8 billion and employed a workforce of more than 110,000.

Contact:

Francisco Lechón (Spain) +34-91-586-3741

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CryoSat - ein "eisiges" Projekt kommt in seine heiße Phase
ASTRIUM OPTICAL AND RADAR INSTRUMENTS SERVING METEOROLOGY FOR 30 YEARS

Kourou – The “eye“ of the joint European Space Agency/EUMETSAT Meteosat Second Generation (MSG) satellite, the Seviri (Spinning Enhanced Visible and Infrared Imager) instrument, , will provide weather data of unprecedented precision to European meteorologists. Seviri is the latest in a long line of state-of-the-art meteorological instruments developed and built by Astrium, Europe’s leading space company. Following postponement of the launch last night, the spacecraft is now due for launch from Kourou, French Guiana, at about 22:30 tonight, Wednesday 28th August 2002.

For 25 years, the images of European Meteosat weather satellites have been broadcast daily in the television news of many countries. From 1977 to 1997, a total of seven European weather satellites were launched into geostationary orbit, all with Astrium technology on board.

Every 15 minutes, Seviri will transmit a satellite image to Earth – twice as often as the previous model on board the first Meteosat generation. Furthermore, the images from the new instrument will be more detailed: On the one hand, Seviri has a considerably enhanced resolution of 1km compared to its predecessor and, on the other, the instrument scans the Earth in twelve – instead of three – spectral channels. These twelve different channels, in the Infrared and Visible spectrum, allow comprehensive observation of various parameters, such as the temperatures of clouds, land and sea surfaces, as well as the composition of air masses in the atmosphere. “Nowcasting“, the short-term weather forecast, will primarily benefit from these new capabilities. Thus, in the near future, more precise forecasting of extreme and dangerous weather phenomena, such as thunderstorms or heavy rainfall will be possible.

This year, other Astrium-built instruments, AMSU-B and HSB were launched on board U.S. weather satellites. AMSU-B, the Advanced Microwave Sounding Unit, was launched on June 24 on board NOAA-M. This instrument mainly provides images of cloud cover and precipitation cells for short-term weather forecasts, as well as information on water vapour in cloudy areas, which is needed for medium-term forecast models.

Since May 4, the Humidity Sounder for Brazil (HSB) has been orbiting the Earth on board NASA’s Aqua spacecraft. This instrument measures the vertical distribution of water vapour in the atmosphere, a parameter having a direct influence on atmospheric stability.

The success story of Astrium-built meteorological instruments will continue on into the future: Two further satellites of the MSG fleet, both equipped with Seviri instruments, will also provide highly detailed weather data from geostationary orbit. As of 2005, Europe will also have its own system of polar- orbiting weather satellites. These satellites, under the name of Metop, will measure meteorological parameters with high precision at low altitude. In particular, medium and long-term weather forecasts and climate research will benefit from the Metop data. The three identical Metop satellites, due for launch at five-year intervals, will carry Astrium-built measuring instruments Ascat and MHS .

The Advanced Scatterometer (Ascat) is a radar instrument which measures the speed and direction of wind over the open sea. Ascat will also help to monitor the distribution of snow and ice on land and on sea surfaces.

The Microwave Humidity Sounder (MHS) is a microwave sensor for measuring the atmospheric humidity profiles, cloud and precipitation parameters.

By 2007, one of the last gaps in global weather and climate research will be filled by ESA’s Aeolus spacecraft. In July of this year, ESA, as the prime contractor, approved the Aeolus mission with Astrium as the proposed contractor for the initial programme. The Aladin (Atmospheric Laser Doppler Instrument) instrument on board Aeolus will measure wind strengths and directions with unprecedented precision y sending short harmless laser pulses into the atmosphere and analysing the laser light returned by the atmospheric cells.

ASTRIUM SELECTED FOR AEOLUS

On 27th June, the ESA Industrial Policy Committee unanimously approved the Aeolus mission with Astrium as the proposed contractor for the initial programme. The Aeolus spacecraft, with a mass of about 1 tonne and an expected lifetime of 3 years, is scheduled for launch in October 2007.

Aeolus, named after the mortal appointed by the Greek gods to be keeper of winds, is ESA’s second Earth Explorer Core mission. Aeolus will carry only one instrument, the Atmospheric Laser Doppler Lidar Instrument (ALADIN), which will provide global observations of wind with a vertical resolution that will satisfy the requirements of the World Meteorological Association in both climate research and operational weather forecasting. At present, accurate global wind profiles are not available and are therefore a major deficiency in the Global Observing System.

Aeolus will be placed in a Sun-synchronous orbit at an altitude of 400 km, enabling it to collect information from anywhere on the planet. The Aladin lidar (laser detection and radar) instrument will create a wind profile showing the relative strength and direction of winds at different altitudes.

Astrium has already been awarded the pre-development contract for ALADIN. Development of the instrument will continue and the integrated pre-development model is scheduled for delivery in the Autumn of 2003.

ALADIN will be the first spaceborne wind lidar offering global coverage. Measurements are taken every 0.1 second and then averaged over 7-second periods (during which time the satellite will have travelled 50km) to obtain wind profiles for altitudes from 0 to 30 kilometers.

The ALADIN instrument is based on the Direct Detection Doppler Wind Lidar concept, which operates in the near UV band (355 nanometres) and uses a telescope for both emission and reception. It is an active instrument which fires laser pulses towards the atmosphere and measures the Doppler shift of the return signal, backscattered at different levels in the atmosphere. It combines a fringe-imaging receiver (analyzing aerosol and cloud backscatter) and a double-edge receiver (analyzing molecular backscatter) in a single instrument. The two scattering mechanisms have different spectral properties and wavelength dependencies.

The Aeolus core team is led by Astrium Ltd as prime contractor and includes Astrium SAS with prime responsibility for the ALADIN instrument. Astrium GmBh is responsible for the platform electrical architecture and subsystems while SAAB Ericson Space AB supplies the spacecraft computer.

Spot
Satellitenbilder für globale Lösungen
Satellitenbilder für globale Lösungen
© EADS Astrium / D.Apikian

Die ursprünglich für die französische Raumfahrtbehörde CNES entwickelte Spot Multimissions-Plattformserie von Astrium wird mittlerweile von insgesamt 15 europäischen Erdbeobachtungssatelliten im erdnahen Orbit genutzt, darunter die militärischen Aufklärungssatelliten Helios, die ERS-Radarsatelliten, die Polare Plattform Envisat und die polarumlaufenden Wettersatelliten Metop.

Vier von Astrium als Hauptauftragnehmer gebaute Spot-Satelliten sind derzeit in Betrieb und ermöglichen die tägliche Beobachtung praktisch jeden Punkts auf dem Globus mit einer auf 10 Metern genauen Auflösung. Spot 5 (gestartet im Jahr 2002) erzeugt Bilder mit einer auf 2,5 Metern genauen Auflösung bei hoher Schwadbreite. Astrium war für die Plattform und das hochauflösende Bildsystem auf allen Spot-Satelliten verantwortlich.

Astrium hat zudem gemeinsam mit CNES und Spot Image das hochauflösende HRS-Instrument (High Resolution Stereoscopic Instrument) an Bord des Spot 5 finanziert. HRS erzeugt digitale Höhenmodelle für 3D Mapping-Anwendungen.

Astrium ist mit 81% am Geo-Informationsdienstleister Spot Image beteiligt.

GOCE
Surfen im Erdschwerefeld
Surfen im Erdschwerefeld
© ESA

Die GOCE-Mission (Gravity Field and Steady-State Ocean Circulation Explorer) dient zur Bestimmung des Erdschwerefelds und des inneren Aufbaus unseres Planeten sowie der Messung der Ozeanzirkulation. Sie ist die erste der Earth-Explorer-Kernmissionen der Europäischen Weltraumorganisation ESA im Rahmen des Living-Planet-Programms.

Sie ergänzt die bereits bestehenden Champ- und Grace-Missionen. Ziel der GOCE-Mission ist es, Modelle des irdischen Schwerefelds und der dazugehörigen Äquipotenzialfläche auf globalem Maßstab mit hoher räumlicher Auflösung und äußerster Präzision zu liefern. Dies wird nicht nur dazu beitragen, unser Verständnis von der Struktur des Erdinneren und den seismischen Prozessen zu erweitern, es wird auch Aspekte der Ozeanzirkulation, der Topografie und Entwicklung der Eisdecke und somit der globalen Änderung des Meeresspiegels erhellen. Der GOCE-Satellit wurde am 17. März 2009 mit einer Rockot-Raktete vom nordrussischen Weltraumbahnhof Plesetzk gestartet.

Astrium ist Mitglied des Kernteams der von der ESA augewählten Projektpartner mit dem Hauptauftragnehmer Thales Alenia Space und zeichnet für die Entwicklung der Plattform verantwortlich.

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Pleïades
Die nächste Generation der Erdbeobachtungssatelliten
Die nächste Generation der Erdbeobachtungssatelliten
© CNES

Pleïades heißt das Programm der staatlichen französischen Raumfahrtagentur CNES, das die Nachfolge ihrer höchst erfolgreichen Spot-Serie - Multimissions-Beobachtungssatelliten, die im erdnahen Orbit (LEO) kreisen - übernehmen soll. Die Plattform der seit 1986 ununterbrochen operierenden Spot-Serie wird gegenwärtig von beinahe allen europäischen LEO-Erdbeobachtungsprogrammen verwendet (darunter ERS, Envisat, MetOp und Helios). Die hochauflösende Pleïades-Konstellation basiert auf kleineren, kostengünstigeren und agileren Satelliten, die sowohl eine optische Komponente vom dualen Orfeo-Programm als auch eine Radarkomponente vom italienischen Cosmo-Skymed System beinhalten. Zentrale Zielsetzungen dieses Programms sind technische Innovation, Ausbau der Dual-use-Kapazität und eine engere europäische Zusammenarbeit. Das erste Satellitenpaar soll 2010 starten und Beobachtungen mit einer Auflösungsgenauigkeit von unter einem Meter ermöglichen, das nächste Paar im darauffolgenden Jahr.

Astrium ist Hauptauftragnehmer für den Pleïades-Satellitenbus, einschließlich aller Satellitenkontroll- und Überwachungsfunktionen sowie der Verarbeitung und Übertragung von Nutzlastdaten. Zudem zeichnet Astrium für die Softwareentwicklung und Validierung des Satelliten verantwortlich.

Aeolus
Windmonitor
Windmonitor
© ESA / EADS Astrium

Ziel der Earth Explorer Atmospheric Dynamics Mission (ADM-Aeolus) der ESA, deren Start für 2009 vorgesehen ist, sind globale Beobachtungen dreidimensionaler Windfelder zur Verbesserung der gegenwärtigen Windprofilmessung und somit auch der atmosphärischen Modellierung und Analysetechniken. Ein wesentlicher Beitrag zu einer neuen Qualität in der Wettervorhersage und Klimaforschung.

ADM-Aeolus erfasst die Daten nach der aktiven Doppler-Windlidar-Methode (DWL), das heißt, ein aktives Instrument sendet Laserimpulse in die Atmosphäre und misst die Dopplerverschiebung des erfassten Rücksignals, das auf verschiedenen Ebenen in der Atmosphäre zurückgestreut wird und dabei ein Windprofil erzeugt, das die relative Windstärke und -richtung auf unterschiedlichen Höhen sowie die Feuchtigkeits- und Staublevels in der Atmosphäre anzeigt.

Das Aeolus-Instrument Aladin (Atmospheric LAser Doppler INstrument) ist ein Lidar zur Erfassung von Aerosolen und Wolken. Es besteht aus einem Interferenzstreifen-Muster Detektor (fringe imaging receiver) zur Analyse der Wolken- und Staubteilchen und einem Zwei-Linien Detektor (double-edge receiver) zur Analyse der Partikelrückstreuung. Die Mission trägt den Namen der griechischen Sagengestalt, die von den Göttern zum Hüter der Winde bestimmt wurde.

Astrium ist Hauptauftragnehmer dieser Mission und zudem für das ADM-Aeolus-Instrument Aladin, die elektrische Architektur der Plattform und deren Subsysteme verantwortlich.

CryoSat
Ein Satellit auf eisiger Mission
Ein Satellit auf eisiger Mission
© EADS Astrium

Der Eisforschungssatellit Cryosat zur Erforschung des Erdklimas und der Umwelt ist eine der Erderforschungsmissionen der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) im Rahmen ihres 1998 ins Leben gerufenen Programms „Living Planet“. Ziel dieses Forschungsprogramms ist die Bereitstellung entscheidender Beobachtungen und sicherer Datengrundlagen zur Beantwortung der dringlichsten Umweltfragen. Es umfasst sowohl Kernmissionen, an denen relativ komplexe und innovative Erdbeobachtungssatelliten beteiligt sind, als auch Gelegenheitsmissionen, die den Einsatz ausgereifterer Technologien vorsehen, wie sie derzeit von der Industrie angeboten werden. Dies gestattet auch eine schnellere Implementierung.

Mit seinem Radaraltimeter wird der Satellit zur Bestimmung der Eisdicken in der Arktis und Antarktis mindestens 3,5 Jahre die Dicke von Meereis und die Veränderungen an den Randgebieten der Landeismassen erfassen. Das Eis an den Polen spielt für das globale Klima eine zentrale Rolle und der Satellit wird den Klimaforschern Daten liefern, die aus diesen unbewohnten Regionen bisher nicht verfügbar waren.

Nachdem der ursprüngliche CryoSat-Satellit durch einen Fehlstart im Herbst 2005 vollständig verloren ging, beschloss die ESA den erneuten Bau des Satelliten. Cryosat-2 soll im Jahr 2009 starten.

Astrium ist erneut Hauptauftragnehmer der ESA für diesen Satelliten. Das Unternehmen baut die Satellitenplattform und integriert alle Instrumente.

Envisat
Europas Öko-Polizist im Weltraum
Europas Öko-Polizist im Weltraum
© ESA

Europas größter und komplexester Umweltsatellit Envisat (ENVIronmental SATellite) wurde im Februar 2002 von einer Ariane-5-Trägerrakete auf eine polare Umlaufbahn in 800 km Höhe gebracht. Dieser ESA-Satellit soll den Wissenschaftlern zu einem besseren Verständnis der globalen Erwärmung, El Niño, des Klimawandels und des Ozonabbaus, sowie der Veränderungen in den Ozeanen, der Eis- und Vegetationsdecke und in der Zusammensetzung der Atmosphäre verhelfen.

An der Entwicklung und Konstruktion des 8,2 Tonnen schweren Satelliten, die mehr als zehn Jahre in Anspruch genommen haben, waren knapp einhundert Unternehmen aus vierzehn Ländern beteiligt. Darunter auch Astrium-Standorte in Großbritannien, Deutschland und Frankreich. Astrium UK zeichnete als Hauptauftragnehmer verantwortlich für die Polare Plattform und zwei der wichtigsten Instrumente; Astrium Deutschland verantwortete übergeordnet als Mission Prime die Instrumente, baute zwei davon und lieferte die Elektroniknutzlast-Bucht PEB zur Polaren Plattform. Astrium France lieferte das Servicemodul und weitere Instrumente.

ERS
Erdbeobachtung, Tag oder Nacht

Europas erster Radar-Erdbeobachtungssatellit, ERS-1, war von Juli 1991 bis März 2000 im Orbit, er hat somit seine geplante Lebensdauer um mehr als das Dreifache überschritten. Sein Nachfolger, ERS-2, wurde 1995 gestartet. Auch er hat seine nominelle Lebensdauer mittlerweile überschritten und befindet sich immer noch in einem hervorragenden Zustand.

Astrium war Hauptauftragnehmer für beide Missionen und lieferte sowohl die Plattform als auch einige Hauptinstrumente, unter anderem einen aktiven C-Band-Radarsensor, eine Kombination aus einem SAR (Synthetic Apertur Radar) und einem Scatterometer, der die Windgeschwindigkeit und -richtung misst. Radarsatelliten können - im Gegensatz zu auf optischen Beobachtungstechnologien basierenden Satelliten - die Erdoberfläche bei allen Wetterbedingungen bei Tag und bei Nacht abbilden.

ERS-1 und ERS-2 haben den Weg für andere Interferometriemissionen geebnet, wie beispielsweise Envisat (Start im Februar 2002) und die aktuellen Programme TerraSAR, MicroSAR und Theos.

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