Press releases - Observing the planet
- SPOT 5 nimmt Brände in Griechenland ins Visier
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Das Satellitenbild entstand im Rahmen eines von der EU und ihren Mitgliedstaaten initiierten Programms zur Unterstützung Griechenlands bei der Bekämpfung der Brände.
Die SPOT-Satelliten wurden von Astrium hergestellt und werden von Spot Image, einer Tochtergesellschaft von Astrium Services, betrieben.Satellitenbilder sind dabei nicht nur von operativem Nutzen: Neben einem detaillierten und großflächigen Überblick über das Schadensausmaß tragen sie außerdem dazu bei, einer breiten Öffentlichkeit die Auswirkungen von Naturkatastrophen und die Bedeutung des Umwelt- und Bevölkerungsschutzes vor Augen zu führen.
Das Bild (©CNES2009/Distribution Spot Image) steht unter folgendem Link zum Download bereit:
ftp://ftp.spotimage.fr/incoming/ExtCOMM-dgcom/Grece_imageSpot/
Als kommerzieller Betreiber der Spot-Satelliten sowie Lieferant weiterer optischer- und Radarsatellitenbilddaten ist Spot Image weltweit führend bei der Bereitstellung von Geoinformationsprodukten und satellitenbildgestützten Diensten.
Über Astrium
Astrium, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der EADS, ist spezialisiert auf zivile und militärische Raumfahrtsysteme. Im Jahr 2008 erreichte Astrium einen Umsatz von 4,3 Milliarden € und beschäftigte rund 15.000 Mitarbeiter in Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Spanien und den Niederlanden. Das Kerngeschäft gliedert sich in drei Bereiche: Astrium Space Transportation für Trägerraketen und Weltraum-Infrastrukturen, Astrium Satellites für Satelliten und Bodensegmente sowie Astrium Services für die Entwicklung und Lieferung satellitenbasierter Dienstleistungen.
EADS ist ein global führender Anbieter in der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen. Im Jahr 2008 lag der Umsatz bei rund 43,3 Milliarden €, die Zahl der Mitarbeiter bei mehr als 118.000.
Medienkontakte:
Astrium
Ralph Heinrich (Astrium D) Tel.: +49 (0) 89 607 33971
Daniel Mosely (Astrium GB) Tel.: +44 (0)1 438 77 8180
Matthieu Duvelleroy (Astrium FR) Tel.: +33 (0) 1 77 75 80 32
Francisco Lechón (Astrium SP) Tel.: +34 91 586 37 41
Spot Image
Jennifer Newlands Tel. :+33 (0)5 62 19 40 10
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- Raumfahrttechnologien unterstützen Waldbrandbekämpfung in Griechenland
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- Astrium-Tochtergesellschaft Infoterra France koordiniert
den Betrieb des Dienstes
- Der GMES-Dienst „SAFER“ liefert im Krisenfall
satellitenbildgestütztes Kartenmaterial
Im Rahmen des GMES-Programms der europäischen Kommission zur Entwicklung eines globalen Umwelt- undSicherheitsüberwachungssystems liefert der Notfallkartierungsdienst „SAFER“ satellitenbildbasierte Karten zur Unterstützung der Arbeit von Zivilschutzorganisationen. Die Europäische Raumfahrtbehörde ESA hat mehrere Satellitenbetreiber, darunter Spot Image, um die Bereitstellung von Bildmaterial der Region Athen gebeten. Auf diese Weise erhält Griechenlands Zivilschutz eine Kartenserie, die die Entwicklung der Waldbrände in der betroffenen Region aufzeigt und eine exakte Quantifizierung der Brandschäden ermöglicht.
Der im Januar 2009 eingerichtete Dienst „SAFER“ und seine rund um die Uhr verfügbaren Bereitschaftsteams werden nun mobilisiert. Der von Infoterra France, einer Tochtergesellschaft von EADS Astrium, koordinierte Dienst stützt sich auf die Kompetenzen und das Know-how mehrerer Dutzend spezialisierter europäischer Dienstleistungsunternehmen und Forschungseinrichtungen aus den Bereichen Risikomanagement und Erdbeobachtung wie SERTIT, CNES, DLR, oder Telespazio.
Seit Anfang Juli 2009 wird der GMES-Dienst „SAFER“ nunmehr zum vierten Mal aktiviert. Bislang wurden die Satelliten bereits zur Bekämpfung der Waldbrände von Marseille, Aullène (Südkorsika) und Sardinien herangezogen.
Über Astrium
Astrium, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der EADS, ist spezialisiert auf zivile und militärische Raumfahrtsysteme. Im Jahr 2008 erreichte Astrium einen Umsatz von 4,3 Milliarden € und beschäftigte rund 15.000 Mitarbeiter in Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Spanien und den Niederlanden. Das Kerngeschäft gliedert sich in drei Bereiche: Astrium Space Transportation für Trägerraketen und Weltraum-Infrastrukturen, Astrium Satellites für Satelliten und Bodensegmente sowie Astrium Services für die Entwicklung und Lieferung satellitenbasierter Dienstleistungen.
EADS ist ein global führender Anbieter in der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen. Im Jahr 2008 lag der Umsatz bei rund 43,3 Milliarden €, die Zahl der Mitarbeiter bei mehr als 118.000.
Die Abbildung zeigt die Waldbrandsituation aus der Sicht des ESA-Satelliten Envisat. Die riesige, aus 800 km Höhe zu erkennende Rauchfahne zeugt vom Ausmaß der Waldbrände.
Weitere Informationen unter www.emergencyresponse.eu.
Medienkontakte:
Astrium
Medienkontakte:
Ralph Heinrich (Astrium D) Tel.: +49 (0) 89 607 33971
Matthieu Duvelleroy (Astrium FR) Tel. : +33 (0) 1 77 75 80 32
Daniel Mosely (Astrium GB) Tel. : 44 (0)1 438 77 8180
Francisco Lechón (Astrium SP) Tel. : +34 91 586 37 41
Infoterra
Fabienne Grazzini (Infoterra FR) Tel.: +33 (0)5 62 19 63 26
Gil Denis (Infoterra FR) Tel: +33 (0)5 62 19 62 53
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- Astrium stattet Serbien mit einer nationalen Geodateninfrastruktur aus
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- Astrium Services Tochter Spot Infoterra und IGN France statten serbisches Landesamt für Vermessung mit System für Geoinformationsdaten und ‑diensten aus
Marc Tondriaux, Leiter der Astrium-Services-Division Spot Infoterra, erklärte nach der Vertragsunterzeichnung: „Dank der Flexibilität und Interoperabilität der angebotenen Lösungen, die auf dem großen Know-how unseres Konsortiums im Bereich Nationale Geodaten-Infrastrukturen (NGDI) gründen, wird das RGZ binnen kurzem über ein leistungsstarkes und erweiterungsfähiges System verfügen.“
RGZ-Direktor Nenad Tesla erklärt: „Dieses Instrument wird den Informations- und Kommunikationsaustausch zwischen verschiedenen Behörden in Serbien erleichtern. Zudem ermöglicht diese Infrastruktur die Einrichtung von Online-Diensten, die eine große Bereicherung für die Dezentralisierung sowie die unseren Bürgern gebotene Bandbreite und Qualität der Dienste sein werden.“
Geoinformationslösungen zählen heute zu den wichtigsten Entscheidungsfindungsinstrumenten auf zahlreichen Gebieten, wie etwa Flächenentwicklung und Raumordnung, Umweltschutz, Sicherheit usw. Die Gewährleistung der Verfügbarkeit und ständigen Aktualisierung von Geoinformationsdaten sowie der Zugriff für Behörden, Privatwirtschaft und Bürger ist für jeden Staat, dem an einer Verbesserung der behördlichen Effizienz und einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung gelegen ist, gewissermaßen eine Verpflichtung.
Durch das von der Spot Infoterra Group (Astrium Services) durchgeführte und in Zusammenarbeit mit IGN France International entwickelte Programm IGIS wird das RGZ sämtlichen Anforderungen gerecht werden. So wird die Behörde insbesondere eine nationale Infrastruktur zur Verwaltung von Geodaten (NGDI) errichten können, die die Erstellung und Pflege von Kartografiedaten und die Entwicklung von geografischen Informationsdiensten erleichtert.
Das Projekt umfasst drei Abschnitte:
- die Bereitstellung einer satelliten- und luftgestützten Fernerkundungsdatenbasis, die mit mehreren Anwendungsfamilien von nationalem Interesse verbunden werden kann, etwa in den Bereichen Kartografie, Raumordnung, Umweltschutz und Landwirtschaft
- die Einrichtung sämtlicher für Betreuung, Verwaltung und Datenzugriff erforderlichen IT-Infrastrukturen wie auch der benötigten Arbeitsstätten zur Weiterverarbeitung von Fernerkundungs- zu Informationsdaten. Zudem werden diverse Kartografieanwendungen und Anwendungen zur Verwaltung von Naturräumen und landwirtschaftlichen Flächen bereitgestellt.
- ein umfangreiches Begleitprogramm (Schulung, Wissenstransfer und Betriebsunterstützung), das das RGZ nach Abschluss der geplanten dreijährigen Arbeiten den völlig selbstständigen Betrieb des Systems ermöglicht.
Über Spot Infoterra Group
Die Spot Infoterra Group ist ein weltweit führender Anbieter von Geoinformationsprodukten und -diensten, die Entscheidungsträgern nachhaltige Lösungen zur Erhöhung der allgemeinen Sicherheit, zum Schutz der Umwelt und zum Ressourcenmanagement bieten.
Mit dem alleinigen Zugriff auf die SPOT- und TerraSAR-X-Satellitendaten sowie einer breiten Palette weiterer weltraumgestützter Daten und luftgestützter Datenerfassungsinstrumente bietet die Spot Infoterra Group eine beispiellose Kombination von Erdbeobachtungsleistungen.
Diese Kombination bildet das Fundament eines Produkt- und Dienstleistungsportfolios, das die gesamte Wertschöpfungskette im Bereich Geoinformation abdeckt. Gestützt auf Synergien innerhalb von Astrium Services entwickelt die Spot Infoterra Group integrierte, innovative und wettbewerbsfähige Lösungen, die Erdbeobachtungs-, Navigations- und Telekommunikationstechnologien kombinieren.
Die Spot Infoterra Group ist Teil von Astrium Services, einer Tochtergesellschaft von Astrium. Sie bündelt sämtliche Ressourcen und Kompetenzen von Spot Image und Infoterra. 2008 erzielte die Gruppe, die über 800 Mitarbeiter in zwölf Ländern beschäftigt, einen Umsatz von 160 Millionen Euro.
Über IGN France International
IGN France International ist die 1986 gegründete internationale Tochtergesellschaft von Frankreichs staatlichem geographischen Institut (Institut Géographique National, IGN).
Im Laufe der Jahre hat sich die Tochter in seinen beiden Tätigkeitsfeldern als einer der Hauptansprechpartner profiliert:
- Geo-Information (Erfassung, Verarbeitung, Modellierung).
- Geo-Informationssysteme (Einrichtung und Integration).
IGN France International engagiert sich in allen Arten von Projekten in folgen Bereichen:
- Katasterangelegenheiten und Liegenschaftsverwaltung
- Raumordnung (Stadt/Land)
- Energie
- Umwelt
- Risikomanagement (Natur, Industrie, Klimawandel…)
- Wassermanagement
- Sicherheit/Präzisionsarbeiten
IGN France International ist bei sämtlichen multilateralen Entwicklungsbank registriert und stellt sein Know-how weltweit und insbesondere in Afrika und Asien zur Verfügung, wo es bereits über 12 Millionen Quadratkilometer Landfläche kartographisch erfasst hat.
Das Know-how und die Fachkompetenz des Unternehmens sind heute weltweit hoch geschätzt.
Über Astrium
Astrium, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der EADS, ist spezialisiert auf zivile und militärische Raumfahrtsysteme. Im Jahr 2008 erreichte Astrium einen Umsatz von 4,3 Milliarden € und beschäftigte mehr als 15.000 Mitarbeiter in Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Spanien und den Niederlanden. Das Kerngeschäft gliedert sich in drei Bereiche: Astrium Space Transportation für Trägerraketen und Weltraum-Infrastrukturen, Astrium Satellites für Satelliten und Bodensegmente sowie Astrium Services für die Entwicklung und Lieferung satellitenbasierter Dienstleistungen.
EADS ist ein global führender Anbieter in der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen. Im Jahr 2008 lag der Umsatz bei rund 43,3 Milliarden €, die Zahl der Mitarbeiter bei mehr als 118.000.
Medienkontakte:
Astrium
Ralph Heinrich (Astrium D) Tel. : +49 (0) 89 607 33971
Matthieu Duvelleroy (Astrium FR) Tel. : +33 (0) 1 77 75 80 32
Daniel Mosely (Astrium GB) Tel. : +44 (0)1 438 77 8180
Francisco Lechón (Astrium SP) Tel. : +34 91 586 37 41
Spot Infoterra
Nathalie Pisot Tel. : +33 (0)4 97 23 23 46
IGN France International
Aude Lareste Lamendour Tel. :+33 (0)1 42 34 56 54
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- Europas neuer Wettersatellit Metop ist jetzt gestartet
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- Sojus-Rakete bringt von Astrium gebauten Satelliten in den Orbit
- Erster europäischer Wettersatellit auf erdnaher Umlaufbahn
- Metop wird bessere Mittel- und Langfristprognosen ermöglichen
Baikonur/Friedrichshafen, 19. Oktober 2006 - Europa hat einen neuen Wettersatelliten im All: Am Donnerstagabend, 22.28 Uhr Ortszeit (18:28 Uhr MESZ) startete in Baikonur, Kasachstan eine Sojus-Trägerrakete mit dem von Astrium gebauten Satelliten Metop. Gut eine Stunde später trennte sich der Satellit in rund 800 km Höhe von der Raketenoberstufe. Metop ist Europas erster, Satellit, der die Erde auf einer niedrigen Umlaufbahn umrundet. Dank seiner Daten, werden mittel- und langfristige Wettervorhersagen genauer und zuverlässiger. Außerdem wird der Satellit einen wertvollen Beitrag zur Klimaforschung leisten.
Astriums Geschäftsbereich Satelliten ist Hauptauftragnehmer für Metop und außerdem für drei der elf Instrumente an Bord des Satelliten verantwortlich. Das meteorologische "Herz" des Satelliten, das so genannte Nutzlastmodul, wurde am Astrium-Standort Friedrichshafen entwickelt und gebaut.
Metop ist der erste von drei Satelliten, die Astrium für die europäische Weltraumorganisation ESA und die europäische Wetterorganisation Eumetsat (Darmstadt) entwickelt und gebaut hat. Die beiden anderen Metop-Satelliten sollen in Abständen von etwa 4,5 Jahren ins Weltall folgen, um einen operationellen Wetterdienst über einen Zeitraum von mindestens 14 Jahren sicherzustellen.
Im Gegensatz zu den bekannten europäischen Wettersatelliten der Meteosat-Reihe, stehen die Metop-Satelliten nicht geostationär in 36.000 Kilometern Höhe über dem Äquator, sondern sie umrunden die Erde in rund 800 km Höhe. Ein Umlauf um die Erde dauert rund 100 Minuten. Während die Meteosats die Wetterentwicklung aus einer globalen Perspektive beobachten, führen die Metop-Satelliten kleinräumige aber sehr genaue Messungen durch. Hauptaufgabe der Satelliten ist die Ermittlung von Temperatur- und Feuchtigkeitsprofilen der Atmosphäre. Darüber hinaus wird Metop Wolken beobachten, die Winde an den Meeresoberflächen messen und den Ozongehalt der Atmosphäre überwachen. Außerdem wird Metop Daten von Mess-Stationen am Boden oder auf den Meeren sammeln und Rettungssignale übermitteln können.
Astriums Geschäftsbereich Satelliten ist Hauptauftragnehmer für den Bau der Metop-Satelliten und führt ein Team von mehr als 50 Unterauftragnehmern. Neben der Gesamtverantwortung zeichnet der Standort Toulouse für das Service-Modul verantwortlich. Astrium in Deutschland (Friedrichshafen) ist verantwortlich für Entwicklung und Bau des Nutzlastmoduls. Dieses beherbergt die elf Messinstrumente, die Systeme für die Kontrolle der Instrumente, für die Formatierung, Verschlüsselung und Speicherung der Messdaten sowie für die Übertragung der Daten zum Boden. Darüber hinaus ist der Standort Friedrichshafen für zwei der Messinstrumente verantwortlich.
Astrium, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der EADS, ist das führende Unternehmen für zivile und militärische Raumfahrtsysteme in Europa. Im Jahr 2005 erreichte Astrium einen Umsatz von 2,7 Milliarden EURO und beschäftigte rund 11.000 Mitarbeiter in Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Spanien. Astrium hat zwei Geschäftsbereiche: "Space Transportation" für Trägerraketen und orbitale Infrastruktur und "Satelliten" für Satelliten und Bodeninfrastruktur. Die Astrium Tochtergesellschaft "Astrium Services" entwickelt und liefert Satellitendienstleistungen.
Der EADS-Konzern ist ein global führender Anbieter in der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen. Im Jahr 2005 lag der Umsatz bei rund 34,2 Milliarden EURO, die Zahl der Mitarbeiter bei mehr als 113.000.
Pressekontakt:
Mathias Pikelj, + 49 (0) 162 29 49 666
- 10.000 agriculteurs pilotent leurs cultures à partir d’images satellite
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- Raumfahrt im Mittelpunkt einer Katastrophen-Übung in Polen
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- EADS Astrium liefert optisches Erdbeobachtungssystem ALSAT-2 an Algerien
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- MSG-2: Mehr Genauigkeit für die Wettervorhersage - mit Weltraumtechnik von EADS Astrium
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- Europas führender Raumfahrtkonzern liefert das Hauptinstrument an Bord des neuen europäischen Wettersatelliten MSG 2
- Untersysteme für Energieversorgung, Lageregelung und Antrieb kommen aus Deutschland
Friedrichshafen/Ottobrunn/Lampoldshausen, 16. Dezember 2005 – Europas Meteorologen erwarten mit Spannung den Start des zweiten Wettersatelliten vom Typ MSG (Meteosat Second Generation). Am 21. Dezember soll eine Ariane-5-Rakete den Satelliten MSG 2 vom europäischen Weltraumbahnhof in Kourou, Französisch Guyana, ins All bringen. Vor allem Dank der Technologie von EADS Astrium ermöglicht die zweite Meteosat-Generation den Wetterkundlern Vorhersagen mit einer bis dato unerreichten Präzision.
Von EADS Astrium kommt das "Auge" der der zweiten Meteosat-Generation - das Instrument SEVIRI (Spinning Enhanced Visible and Infra Red Imager). Darüber hinaus liefert EADS Astrium für die neuen europäischen Wettersatelliten auch die Untersysteme für die Stromversorgung, die Lageregelung und den Antrieb.
MSG ist ein Gemeinschaftsprogramm der Europäischen Weltraumagentur ESA und der europäischen Organisation für die satellitengestützte Wetterbeobachtung, Eumetsat. Die MSG-Flotte besteht aus insgesamt vier Satelliten, die im Abstand von einigen Jahren ins All geschossen werden und dann von einer geostationären Position in 36.000 Kilometern aus Daten für die Wettervorhersage und Klimaforschung liefern. Der erste dieser Wettersatelliten, MSG 1, ist bereits seit mehr als drei Jahren erfolgreich im Einsatz. Das Gesamtprogramm inklusive der vier Satelliten, des Bodensegments und des Betriebs, kostet rund zwei Milliarden Euro. Davon trägt Eumetsat 1,7 Milliarden, die ESA zahlt 300 Millionen. Die Beiträge von EADS Astrium für die Hauptinstrumente und die weiteren Untersysteme der vier MSG-Satelliten haben einen Auftragswert von insgesamt rund 350 Millionen Euro.
Aufbauend auf den Erfahrungen mit der ersten Meteosat-Generation und mit konsequenten Weiterentwicklungen haben die Ingenieure von EADS Astrium mit SEVIRI ein Instrument geschaffen, das die Möglichkeiten zur Wetterprognose und auch unser Verständnis der Erdatmosphäre erheblich verbessert. Machte das Vorgängerinstrument auf den Satelliten der ersten Meteosat-Generation noch alle 30 Minuten eine Aufnahme der Erdatmosphäre, so arbeitet SEVIRI mit der doppelten Frequenz und liefert alle 15 Minuten ein Bild. Auch die Auflösung der Bilder ist doppelt so hoch wie früher. Außerdem erfasst SEVIRI zwölf verschiedene Wellenbereiche im sichtbaren und infraroten Spektrum. Die Instrumente der Vorgänger-Generation konnten hingegen nur drei Wellenbereiche abbilden.
Die SEVIRI-Daten werden ebenso für mathematische Modelle zur Wettervorhersage benötigt wie auch für die Umwelt- und Atmosphärenforschung. Mit den Daten des Instruments lassen sich die Temperaturen an der Erdoberfläche und in der Atmosphäre ebenso ermitteln, wie der Wasserdampfgehalt der Atmosphäre. Außerdem kann SEVIRI Wolkenformationen, Stürme und Hurrikane, sowie schwere Regenfälle und Nebel aus dem Weltraum erkennen.
Von den deutschen EADS-Raumfahrtunternehmen stammt der Spiegelmechanismus für SEVIRI sowie eine Reihe weiterer Untersysteme für die MSG-Satelliten mit einem Gesamtauftragswert von rund 160 Millionen Euro. Aus dem Ottobrunner Solargeneratorenzentrum von EADS Astrium stammt der Solargenerator, der den neuen europäischen Wettersatelliten mit Strom versorgen wird. Zusätzlich befinden sich an Bord von MSG zwei spezielle Nickel-Cadmium-Batterien, die mitsamt der dazugehörigen Regelungselektronik (Power Control Unit, PCU) im Friedrichshafener Werk von EADS Astrium gebaut worden sind. Von dort stammt auch die Lageregelungselektronik, die dafür sorgt, dass der Wettersatellit seine Position und Ausrichtung exakt beibehält.
Das Antriebssystem des Satelliten stammt von EADS SPACE Transportation in Lampoldshausen bei Heilbronn. EADS SPACE Transportation hat dieses Antriebssystem als komplett vorintegriertes Modul geliefert. Angetrieben von zwei Apogäumsmotoren mit je 400 Newton Schub wird der Satellit nach der Trennung von der Trägerrakete an seine endgültige Position manövriert. Sechs Lageregelungstriebwerke mit einem Schub von je 10 Newton sind dann für feine Korrekturen im Orbit zuständig.
Auch auf der Erde liefert EADS Astrium einen wesentlichen Beitrag zur zweiten Meteosat-Generation, nämlich die Bildverarbeitungseinrichtung IMPF (Image Processing Facility). Diese Einrichtung ist das Bindeglied zwischen dem SEVIRI-Instrument an Bord des Satelliten und den Nutzern. Der Vertrag für die Bildverarbeitungseinrichtung umfasst die Entwicklung der Software inklusive aller Tests und der Installation auf von EADS Astrium beschafften Hardwareplattformen, die in der Eumetsat-Bodenstation in Darmstadt aufgestellt worden sind. EADS Astrium bildet außerdem die Eumetsat-Ingenieure für den Umgang mit der Bildverarbeitungs-Einrichtung aus, und leistet für einen Zeitraum von zwei Jahren Garantie und Support.
EADS SPACE, eine 100-prozentige Tochter der EADS ist einer der weltweit führenden Spezialisten für zivile und militärische Raumfahrtsysteme. Im Jahr 2004 erzielte EADS SPACE einen Umsatz von 2,6 Milliarden Euro mit 11.000 Mitarbeitern in Frankreich, Deutschland Großbritannien und Spanien. Das operative Geschäft teilen sich drei Tochtergesellschaften: Die EADS SPACE Transportation für Trägerraketen und bemannte Raumfahrtsysteme, die EADS Astrium für Satelliten und die dazu gehörigen Bodensegmente und die EADS SPACE Services für die Entwicklung und Lieferung satellitenbasierter Dienstleistungen.
Der EADS-Konzern ist ein global führender Anbieter in der Luft- und Raumfahrt, im Verteidigungsgeschäft und den dazugehörigen Dienstleistungen. Im Jahr 2004 lag der Umsatz bei rund 31,8 Milliarden EURO, die Zahl der Mitarbeiter bei mehr als 110.000.
Pressekontakt :
Mathias Pikelj, +49 (0) 7545 8 91 23
Hendrik Thielemann, +49 (0) 607 27244
- First meeting of ESA’s SMOS Validation and Retrieval Team
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November 24, 2005 – The Validation and Retrieval Team for the European Space Agency’s Soil Moisture and Ocean Salinity (SMOS) programme, a group of more than 70 scientists from around the world, held their first meeting (in Avila, Spain, on 21–24 November 24) to consider a series of proposals for exploiting data collected by the SMOS mission.
The SMOS programme, the second Earth Explorer Opportunity mission selected under ESA’s Living Planet programme, has been designed to observe and monitor two important variables of the Earth’s climate system – soil moisture over landmasses and salinity over the oceans. These two parameters are of key interest as they are fundamental for understanding the planet’s global water cycle, and thus for the creation of atmospheric, oceanographic and hydrological prediction models. The basis for the project, which dates back some years, was the brainchild of two scientific research institutes, the French CESBIO and the Spanish SCIC; subsequently the programme has attracted the involvement of over 45 institutions, agencies and universities from 17 countries, all of which sent representatives to the conference in Avila.
EADS Astrium Spain has designed the technical specifications for and is building the mission’s single-instrument payload, the innovative two-dimensional interferometer MIRAS (Microwave Imaging Radiometer using Aperture Synthesis), which should start delivering data by the end of 2007.
During their visit, the SMOS Validation and Retrieval Team had the opportunity to view the Flight Model of this instrument, which is under construction at EADS Astrium’s Barajas site in Madrid. The Engineering Model successfully passed qualification tests, carried out at ESTEC in The Netherlands during the summer this year. In 2006, the Flight Model will be integrated onto the satellite’s Proteus platform and further tests will be undertaken. The launch of the SMOS satellite is scheduled for March 2007 on-board a Rockot launcher.
EADS Astrium is Europe’s leading satellite system specialist. Its activities cover complete civil and military telecommunications and Earth observation systems, science and navigation programmes, and all spacecraft avionics and equipment.
EADS Astrium is a wholly owned subsidiary of EADS SPACE, which is dedicated to providing civil and defence space systems. In 2004 EADS SPACE had a turnover of €2.6 billion and 11,000 employees in France, Germany, the United Kingdom and Spain. EADS is a global leader in aerospace, defence and related services. In 2004, EADS generated revenues of €31.8 billion and employed a workforce of more than 110,000.
Contact:
Francisco Lechón (Spain) +34-91-586-3741
- CryoSat - ein "eisiges" Projekt kommt in seine heiße Phase
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- ASTRIUM OPTICAL AND RADAR INSTRUMENTS SERVING METEOROLOGY FOR 30 YEARS
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- ASTRIUM SELECTED FOR AEOLUS
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- Spot
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- Satellitenbilder für globale Lösungen
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Die ursprünglich für die französische Raumfahrtbehörde CNES entwickelte Spot Multimissions-Plattformserie von Astrium wird mittlerweile von insgesamt 15 europäischen Erdbeobachtungssatelliten im erdnahen Orbit genutzt, darunter die militärischen Aufklärungssatelliten Helios, die ERS-Radarsatelliten, die Polare Plattform Envisat und die polarumlaufenden Wettersatelliten Metop.
Vier von Astrium als Hauptauftragnehmer gebaute Spot-Satelliten sind derzeit in Betrieb und ermöglichen die tägliche Beobachtung praktisch jeden Punkts auf dem Globus mit einer auf 10 Metern genauen Auflösung. Spot 5 (gestartet im Jahr 2002) erzeugt Bilder mit einer auf 2,5 Metern genauen Auflösung bei hoher Schwadbreite. Astrium war für die Plattform und das hochauflösende Bildsystem auf allen Spot-Satelliten verantwortlich.
Astrium hat zudem gemeinsam mit CNES und Spot Image das hochauflösende HRS-Instrument (High Resolution Stereoscopic Instrument) an Bord des Spot 5 finanziert. HRS erzeugt digitale Höhenmodelle für 3D Mapping-Anwendungen.
Astrium ist mit 81% am Geo-Informationsdienstleister Spot Image beteiligt.
- GOCE
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- Surfen im Erdschwerefeld
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Die GOCE-Mission (Gravity Field and Steady-State Ocean Circulation Explorer) dient zur Bestimmung des Erdschwerefelds und des inneren Aufbaus unseres Planeten sowie der Messung der Ozeanzirkulation. Sie ist die erste der Earth-Explorer-Kernmissionen der Europäischen Weltraumorganisation ESA im Rahmen des Living-Planet-Programms.
Sie ergänzt die bereits bestehenden Champ- und Grace-Missionen. Ziel der GOCE-Mission ist es, Modelle des irdischen Schwerefelds und der dazugehörigen Äquipotenzialfläche auf globalem Maßstab mit hoher räumlicher Auflösung und äußerster Präzision zu liefern. Dies wird nicht nur dazu beitragen, unser Verständnis von der Struktur des Erdinneren und den seismischen Prozessen zu erweitern, es wird auch Aspekte der Ozeanzirkulation, der Topografie und Entwicklung der Eisdecke und somit der globalen Änderung des Meeresspiegels erhellen. Der GOCE-Satellit wurde am 17. März 2009 mit einer Rockot-Raktete vom nordrussischen Weltraumbahnhof Plesetzk gestartet.
Astrium ist Mitglied des Kernteams der von der ESA augewählten Projektpartner mit dem Hauptauftragnehmer Thales Alenia Space und zeichnet für die Entwicklung der Plattform verantwortlich.
- Pleïades
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- Die nächste Generation der Erdbeobachtungssatelliten
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Pleïades heißt das Programm der staatlichen französischen Raumfahrtagentur CNES, das die Nachfolge ihrer höchst erfolgreichen Spot-Serie - Multimissions-Beobachtungssatelliten, die im erdnahen Orbit (LEO) kreisen - übernehmen soll. Die Plattform der seit 1986 ununterbrochen operierenden Spot-Serie wird gegenwärtig von beinahe allen europäischen LEO-Erdbeobachtungsprogrammen verwendet (darunter ERS, Envisat, MetOp und Helios). Die hochauflösende Pleïades-Konstellation basiert auf kleineren, kostengünstigeren und agileren Satelliten, die sowohl eine optische Komponente vom dualen Orfeo-Programm als auch eine Radarkomponente vom italienischen Cosmo-Skymed System beinhalten. Zentrale Zielsetzungen dieses Programms sind technische Innovation, Ausbau der Dual-use-Kapazität und eine engere europäische Zusammenarbeit. Das erste Satellitenpaar soll 2010 starten und Beobachtungen mit einer Auflösungsgenauigkeit von unter einem Meter ermöglichen, das nächste Paar im darauffolgenden Jahr.
Astrium ist Hauptauftragnehmer für den Pleïades-Satellitenbus, einschließlich aller Satellitenkontroll- und Überwachungsfunktionen sowie der Verarbeitung und Übertragung von Nutzlastdaten. Zudem zeichnet Astrium für die Softwareentwicklung und Validierung des Satelliten verantwortlich.
- Aeolus
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- Windmonitor
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Ziel der Earth Explorer Atmospheric Dynamics Mission (ADM-Aeolus) der ESA, deren Start für 2009 vorgesehen ist, sind globale Beobachtungen dreidimensionaler Windfelder zur Verbesserung der gegenwärtigen Windprofilmessung und somit auch der atmosphärischen Modellierung und Analysetechniken. Ein wesentlicher Beitrag zu einer neuen Qualität in der Wettervorhersage und Klimaforschung.
ADM-Aeolus erfasst die Daten nach der aktiven Doppler-Windlidar-Methode (DWL), das heißt, ein aktives Instrument sendet Laserimpulse in die Atmosphäre und misst die Dopplerverschiebung des erfassten Rücksignals, das auf verschiedenen Ebenen in der Atmosphäre zurückgestreut wird und dabei ein Windprofil erzeugt, das die relative Windstärke und -richtung auf unterschiedlichen Höhen sowie die Feuchtigkeits- und Staublevels in der Atmosphäre anzeigt.
Das Aeolus-Instrument Aladin (Atmospheric LAser Doppler INstrument) ist ein Lidar zur Erfassung von Aerosolen und Wolken. Es besteht aus einem Interferenzstreifen-Muster Detektor (fringe imaging receiver) zur Analyse der Wolken- und Staubteilchen und einem Zwei-Linien Detektor (double-edge receiver) zur Analyse der Partikelrückstreuung. Die Mission trägt den Namen der griechischen Sagengestalt, die von den Göttern zum Hüter der Winde bestimmt wurde.
Astrium ist Hauptauftragnehmer dieser Mission und zudem für das ADM-Aeolus-Instrument Aladin, die elektrische Architektur der Plattform und deren Subsysteme verantwortlich.
- CryoSat
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- Ein Satellit auf eisiger Mission
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Der Eisforschungssatellit Cryosat zur Erforschung des Erdklimas und der Umwelt ist eine der Erderforschungsmissionen der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) im Rahmen ihres 1998 ins Leben gerufenen Programms „Living Planet“. Ziel dieses Forschungsprogramms ist die Bereitstellung entscheidender Beobachtungen und sicherer Datengrundlagen zur Beantwortung der dringlichsten Umweltfragen. Es umfasst sowohl Kernmissionen, an denen relativ komplexe und innovative Erdbeobachtungssatelliten beteiligt sind, als auch Gelegenheitsmissionen, die den Einsatz ausgereifterer Technologien vorsehen, wie sie derzeit von der Industrie angeboten werden. Dies gestattet auch eine schnellere Implementierung.
Mit seinem Radaraltimeter wird der Satellit zur Bestimmung der Eisdicken in der Arktis und Antarktis mindestens 3,5 Jahre die Dicke von Meereis und die Veränderungen an den Randgebieten der Landeismassen erfassen. Das Eis an den Polen spielt für das globale Klima eine zentrale Rolle und der Satellit wird den Klimaforschern Daten liefern, die aus diesen unbewohnten Regionen bisher nicht verfügbar waren.
Nachdem der ursprüngliche CryoSat-Satellit durch einen Fehlstart im Herbst 2005 vollständig verloren ging, beschloss die ESA den erneuten Bau des Satelliten. Cryosat-2 soll im Jahr 2009 starten.
Astrium ist erneut Hauptauftragnehmer der ESA für diesen Satelliten. Das Unternehmen baut die Satellitenplattform und integriert alle Instrumente.
- Envisat
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- Europas Öko-Polizist im Weltraum
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Europas größter und komplexester Umweltsatellit Envisat (ENVIronmental SATellite) wurde im Februar 2002 von einer Ariane-5-Trägerrakete auf eine polare Umlaufbahn in 800 km Höhe gebracht. Dieser ESA-Satellit soll den Wissenschaftlern zu einem besseren Verständnis der globalen Erwärmung, El Niño, des Klimawandels und des Ozonabbaus, sowie der Veränderungen in den Ozeanen, der Eis- und Vegetationsdecke und in der Zusammensetzung der Atmosphäre verhelfen.
An der Entwicklung und Konstruktion des 8,2 Tonnen schweren Satelliten, die mehr als zehn Jahre in Anspruch genommen haben, waren knapp einhundert Unternehmen aus vierzehn Ländern beteiligt. Darunter auch Astrium-Standorte in Großbritannien, Deutschland und Frankreich. Astrium UK zeichnete als Hauptauftragnehmer verantwortlich für die Polare Plattform und zwei der wichtigsten Instrumente; Astrium Deutschland verantwortete übergeordnet als Mission Prime die Instrumente, baute zwei davon und lieferte die Elektroniknutzlast-Bucht PEB zur Polaren Plattform. Astrium France lieferte das Servicemodul und weitere Instrumente.
- ERS
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- Erdbeobachtung, Tag oder Nacht
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