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Die Form folgt der Funktion
28 November 2011 (00:00)
Erdbeobachtung, SMOS, CryoSat & GOCE
Die Art der gewählten technischen Lösung jeweils die äußere Formgebung des Satelliten bestimmt

Technologie von Astrium: Das „Gesicht“ der Earth-Explorer

Bei allen sechs Earth-Explorer-Missionen der ESA spielt Astrium jeweils eine zentrale Rolle. Die Missionen dienen der Beobachtung verschiedener Umweltaspekte und sollen die weltweiten Bemühungen um ein besseres Verständnis des Systems Erde voranbringen. Drei der sechs Satelliten sind heute bereits im Orbit und leisten hervorragende Arbeit. Da aber jede Mission ihren eigenen, klar abgegrenzten Zweck erfüllt, stehen Astriums Ingenieure vor unterschiedlichsten technischen Herausforderungen – die sie mit Kreativität, Engagement und beispielloser Kompetenz meistern.

Die Earth-Explorer-Missionen, die im ESA-ProgrammLiving Planet“ den Schwerpunkt Wissenschaft und Forschung abdecken, befassen sich mit mehreren entscheidenden Elementen der Erde – Atmosphäre, Biosphäre, Hydrosphäre, Kryosphäre und Innenstruktur. Deren Untersuchung ist für unser Verständnis ihrer Wechselwirkungen untereinander, der Veränderungen im Weltklima sowie der Beeinflussung natürlicher Prozesse auf unserem Planeten durch den Menschen von entscheidender Bedeutung.

Die drei bereits aktiven Earth-Explorer-Satelliten liefern eine Fülle neuer Daten von unschätzbarem Wert. Am 17. März 2009 startete die Schwerkraft-Mission GOCE (Gravity Field and Steady-State Ocean Circulation Explorer), die unmittelbar an die von Astrium geleiteten früheren Missionen CHAMP und GRACE anknüpft, in deren Rahmen Astrium Friedrichshafen für die Konstruktion sowie den Bau der neuen Plattform verantwortlich war.

Die am 2. November 2009 gestartete Wasser-Mission SMOS (Soil Moisture and Ocean Salinity) hat ein einziges Instrument an Bord: ein innovatives L-Band-Strahlungsmessgerät, entwickelt und hergestellt von Astrium in Spanien. Zuletzt folgte am 8. April 2010 der Start der Eis-Mission CryoSat-2 unter der Führung des Hauptauftragnehmers Astrium Friedrichshafen.

Die Form folgt der Funktion

Was beim Anblick dieser Satelliten als erstes auffällt, ist ihre völlig unterschiedliche Gestalt. Der Grund dafür ist, dass bei allen drei Raumfahrzeugen die Art der gewählten technischen Lösung jeweils ihre äußere Formgebung bestimmt.

CryoSat-2: Neues Wissen unter Dach und Fach

GOCE: Schlank und schnittig übers Schwerefeld

SMOS: Antennen-Stern misst Wassermassen

                Die Eis-Mission        Die Schwerkraft-Mission          Die Wasser-Mission

 

Die Exploration geht weiter

Astrium ist auch Hauptauftragnehmer für die drei übrigen Earth-Explorer-Satelliten, die heute noch in der Entwicklung oder Produktion stehen: für die Dreier-Konstellation Swarm zur Erforschung des Erdmagnetfeldes, für die Mission ADM-Aeolus zur Analyse der Atmosphärendynamik sowie für die EarthCARE-Mission zur Untersuchung von Wolken und Aerosolen. Auch diese Missionen sind allesamt mit ganz eigenen technischen Herausforderungen verbunden – aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden…

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