
Bremen, März 2009
ATV Nr. 2, benannt nach dem berühmten Wissenschaftler und Philosophen Johannes Kepler (1571–1630), nimmt Gestalt an. Diese Aufnahme zeigt den Status der Integration im Reinraum bei Astrium in Bremen. Auf dieser Aufnahme zu sehen ist ein Astrium Mitarbeiter bei Integrationsarbeiten im Avionik-Modul. Das kleine Bild (links) zeigt auch das Antriebsmodul des neuen ATV.

Bremen, März 2010
Kurz vor Abschluss der Integrations- und Testarbeiten am Standort Bremen nutzten einige Besucher die Gelegenheit einen letzten Blick auf ATV Nr. 2 „Johannes Kepler“ zu werfen. Im Mai wurde der Raumtransporter nach Kourou für seine an Bord einer Ariane 5 Reise zur Internationalen Raumstation ISS verschifft. Für das Integrationsteam von Astrium gibt es aber keine Verschnaufpause, denn am ATV Nr. 3 – „Edoardo Amaldi“ – wird bereits gearbeitet.

Bremen, April 2010
Am Samstag, 17. April 2010, besuchten drei Astronauten den Astrium-Standort Bremen. Hans Schlegel (Mitte) und Paolo Nespoli (ESA) sowie Catherine Coleman (NASA) inspizierten bei ihrem Besuch das automatische Versorgungsfahrzeug ATV-2 „Johannes Kepler“. Die Astronauten nutzten den Besuch, um sich mit dem Raumtransporter vertraut zu machen und zu prüfen, ob alle Anforderungen beispielsweise an Beschriftungen und Ergonomie eingehalten wurden. Die ganztägige Inspektion verlief ohne nennenswerte Beanstandungen und darf deshalb als erfolgreich angesehen werden.
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Kourou, November 2010 Der Integrated Cargo Carrier (ICC) ist bereit: Der Zusammenbau des ATV-Nutzlastmoduls mit dem Spacecraft-Modul kann beginnen. Das ATV-2 war im Juni 2010 in mehreren Sektionen in Kourou angekommen. Das Antriebs- und Avionikmodul wie auch die Frachtmodule wurden anschließend systematisch getestet und überprüft. Die Beladung des ICC mit Trockenfracht folgte als weiterer Schritt. Im Bild ist die Unterseite der zylindrischen Equipped External Bay (EEB) mit unterschiedlich großen und verschiedenfarbigen Tanks zu sehen. Diese enthalten Wasser, Gas und Treibstoff für das russische Servicemodul Svesda an der ISS. |

Kourou, November 2010
Der Montageprozess beginnt mit dem Kippen des ICC aus der Horizontalen in die Vertikale. Hierzu dient ein eigens konstruiertes Gestell, das auch beim Transport und bei der Integration des ICC zum Einsatz kommt. Das Frachtmodul lässt sich damit sowohl drehen als auch kippen. Gut sichtbar auf dem Frontkonus des ICC ist die rote „Nase“ des automatischen Andocksystems, mit dem das ATV das Rendezvous bis zur Ankopplung am russischen Servicemodul Svesda der ISS steuert.

Kourou, November 2010
Der ICC ist nun vollständig aufgerichtet, und das Integrationsteam beginnt mit der Montage der Hebevorrichtung am Handhabungsring des Frachtmoduls. Die präzise Ausrichtung des ICC im Verhältnis zum Befestigungsmechanismus ist sehr wichtig für das reibungslose Abheben aus dem Transport- und Kippgestell.

Kourou, November 2010
Die Vorbereitungen am Spacecraft-Modul laufen parallel zu den Arbeiten am Integrated Cargo Carrier. Die Unterbaugruppe EAB (Equipped Avionic Bay) enthält als „Gehirn“ des ATV wichtige Komponenten wie Computer, Gyroskope, Navigations- und Steuersysteme sowie Kommunikationstechnik. Sie wird hier vor der Verbindung mit dem External Module des ICC noch einmal gründlich geprüft.
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Kourou, November 2010 Die beiden Sektionen des ATV werden verbunden. Der ICC wird für den Zusammenbau mit dem darunter positionierten Spacecraft-Modul des ATV angehoben. Für diese Phase des Prozesses muss ein Gerüst errichtet werden, damit das Integrationsteam sich frei um das ATV herum bewegen kann |
Kourou, November 2010 Der ICC und das Spacecraft-Modul sind verbunden und bilden nun gemeinsam das ATV-2 „Johannes Kepler“. Der große Tag des Starts seiner Mission zur Internationalen Raumstation ist einen wichtigen Schritt näher gerückt. |







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